Aachen - Verstehen Sie Spaß? Guido Cantz beweist viel Humor

Verstehen Sie Spaß? Guido Cantz beweist viel Humor

Von: nile/sh
Letzte Aktualisierung:
12519376.jpg
Begehrte Unterschrift: Die Fans standen für Autogramme Schlange, als Moderator Guido Cantz das Medienzentrum besuchte. Foto: Krömer

Aachen. Es gibt Orte, da kommt auch ein Guido Cantz nicht hin – etwa in das Hotel Quellenhof neben dem Aachener Eurogress. Zwar ist der Comedian regelmäßig Gast beim Orden wider den tierischen Ernst des AKV. „Aber ins Hotel darf ich nicht. Dafür braucht man wohl eine Fünf vorne – und ich bin eben erst 25“, scherzte Cantz bei seinem Besuch auf der Bühne im Medienzentrum des Medienhauses Aachen.

Nichtsdestotrotz: „Den AKV besuche ich sehr gerne. Auch wenn AKV in manchen Jahren eben eher ‚Also kein Verteidigungsminister‘ bedeutet“, sagte Cantz und spielte damit gewohnt humorvoll auf das Nichterscheinen von Karl-Theodor zu Guttenberg an. Das CHIO-Publikum jedenfalls merkte schnell: Dieser Mann ist nicht nur im Fernsehen lustig.

Bei einer Sache jedoch höre der Spaß für den „Verstehen Sie Spaß?“-Moderator tatsächlich auf: beim Thema Ungerechtigkeit. Und zwar besonders dann, wenn es um Kinder gehe. „Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, Kindern in Not zu helfen“, sagte Cantz im Gespräch mit Reporter Manfred Kutsch, Moderator Achim Kaiser und dem Chefredakteur unserer Zeitung, Bernd Mathieu. Sein Terminkalender sei zwar voll.

„Aber wenn es darum geht, Gutes zu tun, kann der Kalender nie zu voll sein“, sagte Cantz, der am Dienstag in einer besonderen Rolle zum CHIO gekommen war: Als Repräsentant des Kinderhilfswerks Unicef nahm er den Scheck der Aktion „Kinder auf der Flucht: Wir helfen vor Ort“ unserer Zeitung entgegen, bei der unsere Leserinnen und Leser in diesem Jahr für Flüchtlingskinder im Libanon gespendet haben. 435.000 Euro sind bei der Spendenaktion zusammengekommen. „Dafür klatsche ich“, sagte Cantz.

Eine Runde auf dem Karussell

Und obwohl es vorrangig um den guten Zweck ging: Um das Thema Reitsport kam der Comedian natürlich nicht herum. „Das letzte Mal, dass ich auf einem Pferd saß, war auf einem Kinderkarussell“, witzelte Cantz. Er habe sich aber Gedanken darüber gemacht, welche Pferdesportart denn wohl am ehesten die seine wäre. Seine Entscheidung sei ganz deutlich ausgefallen – für das Voltigieren. Die Lacher des Publikums hatte Cantz damit sicher.

Und dann war da natürlich immer wieder die Königin. Vormittags ließ Silvia von Schweden sich das Stadion und die Ställe zeigen, am frühen Nachmittag besuchte sie mit ihrem Mann Carl Gustaf das schwedische Dorf, in dem sich das diesjährige CHIO-Partnerland den Besuchern auf dem Turniergelände in vielen Facetten präsentiert.

Ein kurzer Plausch hier, ein lockeres Shakehands dort, Ihre Majestät wirkte sichtlich gelöst, als sie das kleine Zeltdorf (fast) unbemerkt auf der Rückseite betrat, während sich vorne am Stand ihrer eigenen Wohltätigkeitsorganisation „World Childhood Foundation“ zahlreiche Schaulustige und Pressefotografen auf den Füßen standen. Doch auch für diese hatte die Königin stets ein Lächeln parat, verteilte und erhielt Komplimente von den Menschen am Pavillon und ließ sich gerne auf den einen oder anderen Smalltalk ein.

Es passt zu diesem CHIO-Auftakt 2016, der mit skandinavischer Lässigkeit und – das freut Pferde, Reiter und Besucher gleichermaßen – mit erfreulich mehr Sonne statt Öcher Nieselregen daherkam.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert