Aachen - Verein „Fortschritt” erhält Geschenke der Volkshochschule

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Verein „Fortschritt” erhält Geschenke der Volkshochschule

Von: rs
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Eine gelungene Aktion im Zeich
Eine gelungene Aktion im Zeichens des Christbaumes: (von links) VHS-Direktor Werner Niepenberg, Sascha Cipetic, Heike Schaarschmidt, Brigitte Vlaovic und ihr Sohn Tommi im, Brigitte Wiech und Resi Kücken (beide VHS) freuen sich über die Unterstützung für den Verein Fortschritt. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. In der Volkshochschule Aachen (VHS) glitzert der Weihnachtsbaum mit reichlich Geschenken darunter. Unter dem Motto „Weiterbildung hilft” überreichte die VHS jetzt im dritten Jahr Geschenke des Weihnachtswunschbaums an bedürftige Kinder.

In diesem Jahr kommen die rund 50 Päckchen dem Verein „Fortschritt Städteregion Aachen e.V.” zugute. Dieser hat es sich zum Ziel gemacht die „Konduktive Förderung” in Aachen zu etablieren. Dabei handelt es sich um eine Therapieform, die vor mehr als 60 Jahren von dem ungarischen Arzt András Petö zur Förderung von Kindern entwickelt wurde, die von einer zerebralen Bewegungsstörung betroffen sind. Sein Leitspruch „Vergesst die gelähmten Muskeln und kümmert euch um die ganze Persönlichkeit” verdeutlicht die Ganzheitlichkeit der speziellen Physiotherapie. Bei der Therapie sollen körperbehinderte Menschen durch intensive Förderung in die Lage versetzt werden, aktiv am Leben teilzuhaben.

Aber auch geistig ermöglicht es die Förderung, trotz einer Schädigung des Gehirns, neue Fähigkeiten zu erlernen. Leider wird die Therapie nicht von der Krankenkasse finanziert, obwohl ihre Wirksamkeit in wissenschaftlichen Studien belegt ist. Deswegen freut sich Brigitte Wiech, die bei der VHS arbeitet, gleichzeitig Mitglied des Vereins und eine betroffene Mutter ist umso mehr.

Keine ambulanten Anbieter

Bei den Geschenken handelt es sich nämlich um Geräte und andere Materialien, die zur Durchführung der Therapie nötig sind. „Leider gibt es zur Zeit noch keinen ambulanten Anbieter in Aachen, weshalb manche Eltern große Strecken auf sich nehmen müssen um ihren Kindern eine optimale Förderung zu bieten”, erklärt Wiech. „Deswegen ist es unser Ziel, die Konduktive Förderung möglichst bald regelmäßig in der Städteregion anbieten zu können.”

Ein paar Wunschzettel sind noch übrig und wer möchte, kann sich noch bis Ende der Woche einen davon in der VHS (Peterstraße 21-25) abholen.
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