Verein „Accelerando” appelliert an den OB

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Aachen. Der Verein „Accelerando - Freunde des Sinfonieorchesters Aachen” hat sich - ebenso wie kürzlich die Theater-Initiative Aachen - mit einem eindringlichen Appell an Oberbürgermeister Marcel Philipp anlässlich der aktuellen Online-Befragung zum städtischen Haushalt zu Wort gemeldet.

Der OB und die verantwortlichen Ratspolitiker werden in dem Offenen Brief aufgefordert, „die sinnvollen Investitionen in die Kultur dieser Stadt, speziell für Theater und Sinfonieorchester, nicht weiterhin dem Risiko von finanziellen Kürzungen auszusetzen” und von einer Deckelung der Kulturausgaben sowie einem „Kulturbeitrag” als Aufschlag auf Eintrittspreise Abstand zu nehmen.

Schon geringfügige Sparmaßnahmen „würden unmittelbar die Qualität und die für den Standort Aachen gerade in Zukunft dringend nötige kulturelle Vielfalt gefährden”, betonen die Mitglieder des Vereinsvorstands Anette Poprawe, Angelika Jansen, Rolf Breuer und Bernd Mathieu. Die „gewachsene und erfolgreiche Einheit” von Schauspiel und Orchester dürfe nicht gefährdet werden.

„Gerade die erfreuliche Entwicklung in den letzten Jahren, die zu einer Vervierfachung der Besucherzahlen bei den Konzerten geführt hat, sollte Ansporn für die Stadt Aachen sein, die Bedeutung der Kultur für eine innovative Stadt mit dem Anspruch Aachens noch stärker zu betonen, statt sie mit Fragen nach zusätzlichen Kulturbeiträgen zu beschädigen”, argumentieren die Unterzeichner. „Kultur und Bildung, Kultur und Soziales sind keine Gegensätze, sondern wesentliche, gleichberechtigte und einander bedingende Merkmale eines Oberzentrums, das seine Zukunft unter anderem auf wichtige Projekte wie den Campus und so exzellente Institutionen wie die RWTH Aachen baut”, heißt es in dem Appell weiter. Auch und gerade im Wettbewerb mit anderen Regionen sei „Kultur kein Selbstzweck, sondern grundlegender Bestandteil einer modernen urbanen Gesellschaft”.

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