Verdichterstation ad acta gelegt

Von: mas
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Haaren. Die im Rahmen der Ferngasleitung „Zeelink“ zeitweise in Verlautenheide geplante Verdichterstation ist endgültig vom Tisch.

Das teilte Fabian Kumkar, Stadt Aachen, jetzt der Haarener Bezirksvertretung mit. Demnach kommt die Verdichterstation nach Würselen und ist dort entsprechend auf den Weg gebracht. Die Politiker zeigten sich erleichtert. Immerhin hatte sich die Bezirksvertretung Haaren energisch gegen die Pläne gewehrt, nach denen die Verdichterstation für die Ferngasleitung auf einer Ackerfläche in Verlautenheide angesiedelt werden sollte.

Richtig verärgert waren die Politiker in anderer Beziehung: Vor vier Jahren schon hatten sie einen Antrag zu einer Umgestaltung der Ortseingänge in Haaren und Verlautenheide gestellt. 2014 hätte mit den Maßnahmen begonnen werden sollen. Nachdem sie nun wieder von der Verwaltung vertröstet wurden, riss den Politikern der Geduldsfaden.

Gerade der Ortseingang von Aachen nach Haaren sei besonders gefährlich. Dort gebe es nicht einmal eine Querung für Fußgänger, meinte Ursula Becker (Grüne) und forderte, ihm die Priorität zu geben. Auf Anregung der CDU machte sich die Bezirksvertretung Haaren jetzt ein Bild vom Zustand der Kitas und Schulen in Haaren und Verlautenheide. Das „Sorgenkind“ Kita „Eibenweg“ blieb dabei allerdings außen vor. Laut Bezirksbürgermeister Ferdinand Corsten gibt es derzeit Gespräche zur Frage, ob die Kita umgebaut werden könnte, um dem steigenden U3-Bedarf gerecht zu werden.

„Alle Schulen und Kitas werden im Rahmen einer regelmäßigen Überprüfung immer dort instand gesetzt, wo es Not tut“, sagte Manfred Lennartz vom Gebäudemanagement. So soll die Kita „Gut-Knapp-Straße“ neue Fenster bekommen, die Kita „Auf Überhaaren“ dagegen sei sehr gut in Schuss. In der Gemeinschaftsgrundschule Am Haarbach wurden laut Lennartz die sanitären Anlagen saniert. Auch die Mängel an der Turnhalle am Heidhofweg seien behoben worden. Dort hatten undichte Stellen in der Fassade offensichtlich für einen nassen Boden gesorgt. Kitas und Schulen würden nach einem vorgegebenen Plan nach und nach instand gesetzt, so Lennartz.

Die Kita „Eibenweg“ sei das Sorgenkind. „Alte Fassade, alle Dächer und nur einfach verglaste Fenster“, trug Lennartz vor und kam zu dem Schluss: „Da muss unbedingt etwas passieren.“ Und genau in dieser Sache sind laut Corsten die Beratungen bereits im Gange. Auch für die Außengelände der städtischen Kitas und Schulen zeichnet das Gebäudemanagement verantwortlich. Dass dort in Sachen Pflege einiges im Argen liegt, stritt Lennartz gar nicht ab. „Die Kritik ist bei uns angekommen“, sagte er und versprach, die Verbesserungen in Angriff zu nehmen.

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