Verdacht auf Brandstiftung: Festgenommene sind polizeibekannt

Von: red/pol
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Im „Dreieck“ Aachen, Herzogenrath und Würselen hat es am Montagabend ein Feuer gegeben. Die Löscharbeiten dauerten rund zwei Stunden. Foto: Ralf Roeger

Würselen/Herzogenrath/Aachen. Wegen des Verdachts auf vorsätzliche Brandstiftung sind am Montagabend ein junger Mann und ein Jugendlicher von der Polizei festgenommen worden. Die beiden stehen unter Verdacht, unter anderem für eine Brandstiftung im Naturschutzgebiet im „Dreieck“ Aachen, Herzogenrath und Würselen nahe dem Teuterhof verantwortlich zu sein.

Dort war der Feuerwehr - auch die Wehr aus Herzogenrath im Einsatz - gegen 21 Uhr gemeldet worden, dass im Bereich Herzogenrath-Rumpen eine Waldfläche mit Totholz brannte.

Das Feuer hatte sich auf einer Fläche von etwa 400 Quadratmeter ausgedehnt. Eine weitere Ausdehnung konnte die Feuerwehr verhindern. Um die Feuerwehr zum Brandort zu lotsen, half der in der Luft befindliche Rettungshubschrauber des ADAC. Die Löscharbeiten dauerten rund zwei Stunden.

Um 21.30 Uhr beobachteten Zeugen die beiden jungen Männer dabei, wie sie in dem Wäldchen auf dem ehemaligen Singergelände in der Bahnhofstraße ebenfalls ein Feuer entfachten, das die Feuerwehr wenig später ebenfalls löschen konnte.

Die Verdächtigen flohen zunächst zu Fuß, dann fuhren sie mit einem Wagen in Richtung Verlautenheide. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und stoppte den Wagen auf der Verlautenheidener Straße in Höhe der Autobahnbrücke anhalten und die Männer festnehmen.

Zuvor hatte gegen 18 Uhr eine Wiese im Würselener Gebiet gebrannt. Die ermittlenden Beamten halten es für wahrscheinlich, dass der Vorfall ebenfalls den beiden jungen Männer zuzurechnen ist.

Die beiden Festgenommenen, ein 21-jähriger Stolberger und ein 15-Jähriger aus Herzogenrath, seien bereits polizeibekannt, unter anderem auch wegen Brandstiftung. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.

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