Verband Frau und Kultur unterstützt SkF-Projekt mit 5000 Euro

Von: Hanna Sturm
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Stehen für ein erfolgreiches Projekt: von links Ingrid Hohle (Frau und Kultur), SkF-Geschäftsführerin Ursula Braun-Kurzmann, Annette Adam (Frau und Kultur) und SkF-Projektleiterin Petra Marchand. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Viel Licht und freundliche Farben, eine große Sofaecke für die Erwachsenen und viel Platz zum Spielen für die Kleinen: Die Räume für das Projekt „Guter Start ins Leben” des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in der Wilhelmstraße sind wie ein gemütliches Nest.

Hierhin kommen Schwangere, junge Mütter und auch frischgebackene Eltern mit ihren Kindern, um sich auszutauschen oder Fachkräfte um Rat zu fragen. Eine Sozialarbeiterin, eine Erzieherin und eine Familienhebamme gehören zum Team von „Guter Start ins Leben”.

Die Angebote sind kostenlos, das Projekt finanziert sich hauptsächlich aus Spenden. So unterstützt auch der Verband Frau und Kultur die Arbeit des SkF mit 5000 Euro. „Die ersten drei Lebensjahre sind ausschlaggebend für die spätere Entwicklung, deshalb setzen wir uns für dieses Projekt ein. Hier finden die Mütter Unterstützung und ihre Kinder Geborgenheit”, betont Ingrid Hohle, warum Frau und Kultur das Projekt fördert.

Unsicher bei Ernährung

Wöchentlich begleiten die Erzieherin und die Familienhebamme Mütter und Kinder zum gemeinsamen Babyschwimmen, außerdem finden regelmäßig Themennachmittage rund um Fragen zur Schwangerschaft und Kindererziehung statt. „Es gibt häufig Unsicherheiten bei der Ernährung und der Pflege von Kleinkindern, auch bei rechtlichen oder finanziellen Belangen helfen wir weiter”, beschreibt Ursula Braun-Kurzmann, Geschäftsführerin des SkF, das Themenfeld. Bei Partnerproblemen gibt es auch einen männlichen Sozialarbeiter, an den sich die Väter wenden können.

Durch dieses Angebot könnten Probleme häufig schon im Ansatz vermieden werden, betont die SkF-Geschäftsführerin. „Dann läuft vieles erst gar nicht aus dem Ruder und den Kindern bleibt einiges erspart. Es müsste noch viel mehr präventive Angebote geben.” Natürlich könnten die Mitarbeiter von „Guter Start ins Leben” nicht in jeder Situation helfen. „Manchmal ist eine intensivere Beratung und Betreuung nötig als wir leisten können. Die können wir dann aber vermitteln”, so Braun-Kurzmann.

Neben der Beratung soll das Projekt aber noch eine weitere wichtige Funktion erfüllen und die Frauen im Alltag entlasten. Einfach mal alleine zum Arzt gehen oder in Ruhe Besorgungen machen - das ist für viele junge Mütter schwierig, besonders wenn sie kein familiäres Netzwerk haben. Deshalb gibt es auch ein Kinderbetreuungsangebot.

Da das Angebot in der Wilhelmstraße in den vergangenen 18 Monaten gut angenommen wurde, überlegt der SkF das Projekt noch weiter auszudehnen. In der Kindertagesstätte in der Robert-Koch-Straße mit angeschlossenem Familienzentrum könnte „Guter Start ins Leben” einmal wöchentlich ebenfalls angeboten werden.

Die Vorsitzende des Verbandes Frau und Kultur, Annette Adam, hat jedenfalls schon weitere Unterstützung zugesichert. „So eine Einrichtung muss einfach am Leben gehalten werden.”
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