Vennbahncenter geht jetzt in die Startphase

Von: Matthias Hinrichs
Letzte Aktualisierung:
13163282.jpg
Das „Vennbahncenter“ gewinnt bald Gestalt: Der Discounter zwischen Vennbahnweg und Trierer Straße ist jetzt abgerissen worden. Tagsüber soll das Areal künftig auch über die Rombachstraße (vor dem Schulzentrum am Bildrand) erreichbar sein. Unser Bild ist Ende September entstanden. Foto: Manfred Kistermann

Brand. Brand brummt – derzeit vor allem im Takt der Baumaschinen: Nach der Neugestaltung des Marktplatzes geht ein weiteres, durchaus kommerzielles Projekt im Stadtteil jetzt in die Realisierung.

Im sogenannten Vennbahncenter sind die ersten Bagger kürzlich angerückt. Der ehemalige Aldi-Standort auf dem Gelände zwischen Trierer Straße und dem Radweg Richtung Voreifel ist inzwischen abgerissen. Der Großdiscounter hat damit quasi den Reset-Knopf zur Schaffung eines neuen Shopping-Areals mit zukunftsweisenden Ansprüchen gedrückt.

Bis November kommenden Jahres sollen so in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Netto-Markt eine neue, rund 1350 Quadratmeter umfassende Aldi-Filiale sowie ein Edeka mit bis zu 2800 Quadratmetern Verkaufsfläche als Quartier für den derzeit an der Heusstraße ansässigen Edeka-Markt entstehen. Auch ein etwa 700 Quadratmeter großer Drogeriemarkt sowie eine Apotheke sollen dort Platz finden, überdies ist die Schaffung einer „Shopzone“ mit diversen kleineren Geschäften vorgesehen.

„Wir sind sehr froh, dass die weitere Aufwertung des Einzelhandels im Stadtteil deutlich Gestalt annimmt“, blickt Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns denn sichtlich zufrieden in die nahe Zukunft. Dies zumal, da der Discounter mit umweltfreundlichen Standards ausgestattet werden soll. So setze Aldi in Zusammenarbeit mit der Kölner Entwicklungsgesellschaft Thesauros auf natürliche Beleuchtung durch transparente Bauweise, das Dach des Neubaus werde begrünt. Zudem soll auf dem Areal eine Ladestation für Elektrofahrzeuge installiert werden. Allerdings wurde der Vorstoß der Grünen, auf dem geplanten Parkplatz 20 Bäume zu pflanzen, mit Verweis auf bestehende Verträge im Planungsausschuss des Rates mehrheitlich abgelehnt.

Im März hatte der Ausschuss grünes Licht für die Baupläne gegeben. Bereits in den kommenden Wochen soll auch der Verkehrsfluss im unmittelbaren Umfeld neu geregelt werden, war bei der Stadt zu erfahren. Mittels neuer Ampelanlagen im Kreuzungsbereich Vennbahnweg/Karl-Kuck-Straße und Trierer Straße soll gewährleistet werden, dass Baufahrzeuge, Lieferanten und Kundschaft das Gelände über eine neue Linksabbiegerspur Richtung City verlassen können. Auch jüngsten Bedenken das ADFC, dass der Radverkehr auf dem Vennbahnweg ausgebremst werden könnte, sei damit Rechnung getragen worden, betont Tillmanns. Über die Rombachstraße wird eine weitere Zufahrt geschaffen, die nach Ladenschluss per Schranke geschlossen werden kann, um Schleichverkehre zu verhindern.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert