Ursulinerstraße: Neue Baustelle, neue Umleitung

Von: Stephan Mohne
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Die nächste Baustelle in der
Die nächste Baustelle in der Innenstadt: Schon in wenigen Tagen werden die Bagger in der Ursulinerstraße anrücken. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Der Irrgarten der Baustellen in der historischen Altstadt bekommt erneut Zuwachs. Schon in wenigen Tagen nämlich werden die Bagger an der Ursulinerstraße anrücken. Zunächst kommt die Stawag, die den Teil zwischen Klenkes-Denkmal und Buchkremerstraße aufreißt. Später dann wird die Straße umgebaut.

Bis Mitte November und damit bis kurz vor dem Hauptweihnachtsgeschäft soll alles fertig sein - so nichts daziwschen kommt.

Diesmal kein Schutzasphalt

Doch bis dahin müssen sich die Verkehrsteilnehmer einmal mehr umgewöhnen. Wie schon wegen der Baustelle Mostardstraße, wo die Umleitung einerseits über die Großköln- und andererseits über die Ponststraße führt, werden die Autos auch in Sachen Ursuliner-straße ein Stück weit über eine Fußgängerzone rollen - dort, wo es schon zwei Mal wegen Baustellen langging. Während der Bauphase und der Vollsperrung der Ursulinerstraße geht es von der Peterstraße aus einmal mehr nach rechts Richtung Büchel und damit auch zwischen Holz- und Dahmengraben hindurch. Das hatte seinerzeit vor allem bei den umliegenden Geschäftsleuten für manchen Ärger gesorgt. Deswegen, so heißt es in einer Verwaltungsvorlage für die Politik, sei man diesmal frühzeitig auf die dortige Interessengemeinschaft der Händler zugegangen. Einen Unterschied zum letzten Mal gibt es jedoch: Es wird keine zusätzliche Asphaltschicht zum Schutz des vor nicht allzu langer Zeit erneuerten Belags der Fußgängerzone aufgebracht. Diesmal wolle man „den Charakter der Fußgängerzone erhalten und damit eine gemäßigte Fahrweise bewirken”.

Die Baumaßnahme an der Ursulinerstraße - eine der ältesten Straßen Aachens überhaupt - sei indes längst überfällig. Der Kanal sei marode und dringend sanierungsbedürftig. Verschoben habe man die Reparatur einst wegen der Planungen für das Parkhaus Büchel. Da aber ist bekanntlich noch nichts geschehen, so dass man nun offenbar nicht länger warten kann. Umgekehrt müsste nun ein Abriss des Parkhauses und ein Neubau bis Anfang 2013 warten - so überhaupt jemand vorhätte, bis dahin anzufangen. Wenn der Kanal repariert ist, wird die Ursulinerstraße umgebaut. Es soll keinen Bordstein, sondern eine „sanfte Separation” geben, was soviel bedeutet, dass Fahrbahn und dann breitere Gehwege nur durch einen Materialwechsel voneinander getrennt sind - wie nun auch in der Kleinköln- und demnächst in der Mostardstraße.

Vor dem Baustart, der Ende April, Anfang Mai erfolgen soll, will die Verwaltung noch eine Bürgerinformation abhalten. Und zwar weniger zu den Umbauten, für die es ohnehin nur begrenzt Spielraum gebe, sondern vielmehr zu der „mit den Bauarbeiten verbundenen Vollsperrung, die die Erreichbarkeit des gesamten Viertels östlich von Dom und Rathaus beeinflusst”. Die Veranstaltung soll am 19. April (19.30 Uhr, Haus Löwenstein am Markt) stattfinden, vorher werden noch Handzettel im erweiterten Umfeld verteilt. Die Bezirksvertretung Mitte wird am 18. April beraten, der Mobilitätsausschuss am 26. April.
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