Unwetterwarnung: Der Regenguss ist heftig aber kurz

Von: red/dpa
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Am Samstagmittag knallte es in der Städtregion. Foto: Ralf Roeger
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Am Samstagmittag knallte es in der Städtregion. Foto: Ralf Roeger
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Am Samstagmittag knallte es in der Städtregion. Foto: Ralf Roeger

Städteregion Aachen. Die Wetterfrösche haben es vorhergesagt - und ihre Prognosen haben sich bewahrheitet: In der Städteregion Aachen hat es am Samstagmittag mächtig geknallt. Der Deutsche Wetterdienst gab umgehend eine amtliche Unwetterwarnung für den Großraum Aachen aus.

Gültig war die Unwetterwarnung von etwa 11.30 Uhr bis 12.30 Uhr. Der Deutsche Wetterdienst warnte explizit vor den Gefahren, die die Unwetter mit sich bringen, und riet, in dieser Zeit den Aufenthalt unter freiem Himmel zu vermeiden.

Die Gewitter, die aus Richtung Südwesten hereinzogen, brachten heftigen Starkregen mit Mengen über 25 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit mit sich. Zudem kam es zu schweren Sturmböen mit bis zu 100 Stundenkilometern. Gegen 12.30 Uhr zogen die Gewitter Richtung Nordosten ab.

Polizei und Feuerwehr verzeichneten in der Städteregion keine größeren Vorkommnisse. Und auch an der Wetterstation in Orsbach wurden keine Extreme registriert. Von Samstagmorgen bis Sonntagmorgen wurden 10,4 Millimeter Niederschlag gemessen. Das sei „eher viel“, so eine Sprecherin, „aber nicht ungewöhnlich.“

Die Wetterdienste hatten Unwetter in Köln und Aachen prognostiziert - und behielten auch für den Großraum Köln Recht: Dort gingen bereits am Samstagvormittag gewaltige Platzregen nieder. Da auch aus Belgien Turbulenzen gemeldet wurden, standen auch Eifel, Rheinland und Niederrhein besonders im Fokus der Meteorologen. Im belgischen Kelmis kam der Niederschlag in Form von Hagelkörnern herunter, die die Größe von Hühnereiern hatten.

Wo die Leute aber nun konkret die Köpfe einziehen müssten, das sei generell schwer vorauszusagen. Große Regengebiete ließen sich zwar auf dem Radar gut erfassen, weil sie in Bewegung seien, sagen Experten. Für Gewitterzellen gelte das aber nicht, denn hier gebe es meist keine Höhenwinde. Gewitterwolken türmten sich an Ort und Stelle auf. An so einem Punkt ergäben sich Veränderungen innerhalb von Minuten. Dann heißt es: schnell Schutz suchen.

Das gilt vor allem für Badende in Freibädern und an Seen. Zu Tausenden suchten die Menschen im Ruhrgebiet, im Münsterland und im Sauerland am Samstag dort wieder nach ersehnter Abkühlung. In Haltern hatte die Polizei einem Sprecher zufolge die Lage rund um den Stausee besonders kritisch im Blick, nachdem es am vergangenen Wochenende zu einem Massenandrang mit Staus und Verstopfungen auf den Straßen und sogar auf der Autobahn 43 gekommen war.

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