Aachen - Unternehmertag 2016: Industrie probt den „Aufschlag“

Unternehmertag 2016: Industrie probt den „Aufschlag“

Von: Esra Güner
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Das Steuerteam des Aachener Industrie-Dialogs: von links Alice Brammertz, Michael Mahr, Thomas König, Dagmar Wirtz, Karl Spekl, Svenja Engels, Dieter Begaß, Petra Pauli und Oliver Foto: VUV

Aachen. Konzentration, Ausdauer und Teamgeist – Sport hat viel mit den Herausforderungen zu tun, denen sich auch Industrieunternehmen täglich stellen müssen. Auch der zweite Unternehmertag des Aachener Industrie-Dialogs am 8. Dezember steht deshalb wieder ganz im Zeichen einer Sportart: Volleyball.

Unter dem Motto „Aufschlag“ sollen sich mehr als 70 Unternehmen aus Industrie und Handwerk im Aachener Krönungssaal kennenlernen, vernetzen und Kooperationsmöglichkeiten auslotsen.

„Ladies in Black“ spannen ihr Netz

Das Motto gilt aber nicht nur im übertragenden Sinne: Ab 17 Uhr wird im Krönungssaal das Volleyball-Netz gespannt. Die „Ladies in Black“ Aachen führen den perfekten „Aufschlag“ vor und eröffnen die Veranstaltung. Moderiert wird der Abend vom Redakteur unserer Zeitung, Robert Esser, und Petra Pauli von den Vereinigten Unternehmerverbänden Aachen (VUV).

Nach der großen Resonanz und dem positiven Feedback im letzten Jahr hat sich der Unternehmertag des Industrie-Dialogs als feste Größe im Veranstaltungskalender etabliert. Der Aachener Industrie-Dialog ist eine Initiative von Unternehmen aus dem produzierenden und verarbeitenden Gewerbe und wird durch die Stadt und die Städteregion Aachen sowie die VUV unterstützt.

Mit dem Tag wollen die Veranstalter Aachen als attraktiven Industriestandort hervorheben. Pauli ist es wichtig, die große Bandbreite von regional hergestellten Produkten ins Bewusstsein der Industrie und Öffentlichkeit zu rücken. „Kupferdrähte, Kunststoffeimer, Reifen und Aftershaves, um nur einige zu nennen, sind alle „made in Aachen“, fügt sie hinzu.

Im vergangenen Jahr haben viele Unternehmen erkannt, dass es „nur ein paar Steinwürfe entfernt einen möglichen Geschäftspartner geben kann“, so Mitorganisator Karl Spekl (Lumileds). „Aus der letzten Veranstaltung sind bereits mehrere Partnerschaften entstanden“, freut sich Dieter Begaß vom städtischen Fachbereich Wirtschaftsförderung. Auch dieses Jahr stellt sich jedes Unternehmen an seinem Stand mit fünf Mitarbeitern vor; vorgefertigte Setkarten sollen den Austausch miteinander erleichtern. Der Bedarf ist da: „Trotz großer Industriedichte in der Region kommen die Unternehmer im Arbeitsalltag nur wenig miteinander in Kontakt“, so Begaß.

Wie bei den Ladies in Black soll auch an diesem Abend vor allem Teamleistung zum Sieg führen. Beim Unternehmertag heißt es also „keine Angst vor dem Wettbewerb haben“, stellt Dagmar Wirtz (3Win) heraus. „Miteinander kann man mehr bewegen als alleine“.

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