Unschätzbares Kunstwerk ist wieder daheim

Von: Günther Sander
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Rückkehr nach vier Jahren: Weihbischof Karl Borsch (l.) segnete das restaurierte Retabel in der Schleckheimer Dreifaltigkeitskapelle. Foto: Steindl

Schleckheim. Große Freude für die Kapellengemeinde Allerheiligste Dreifaltigkeit Schleckheim: Am Sonntag wurde in einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Weihbischof Karl Borsch, nach vierjähriger Abwesenheit das restaurierte Retabel neu eingesegnet.

Die zahlreichen Gläubigen, darunter viele Ehrengäste, wurden von Peter Esser, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes, begrüßt. Bevor Weihbischof Borsch die Segnung vornahm, ging er auf die Geschichte des Schmuckstücks ein und wandte sich an die Gemeinde: „Ich bin gerne gekommen, um mit Ihnen diesen Freudentag gemeinsam zu begehen.“ Der Festgottesdienst wurde vom Dreifaltigkeitskirchenchor Nütheim-Schleckheim (Leitung Reinhold Rüttgers), dem Jugendorchester der Musikhochschule Aachen sowie einer Abordnung der Big Band Nütheim-Schleckheim musikalisch mitgestaltet.

Auf dem anschließenden Empfang im Pfarrsaal zeichnete Peter Esser noch einmal den Weg zur Restaurierung nach. 2011 habe die Leiterin des Couven-Museums angerufen und mitgeteilt, in der Kapelle in Schleckheim würde ein sehr altes Retabel stehen, ob man sich das einmal anschauen könnte. Erst sei man sich nicht sicher gewesen, ob es wirklich ein wertvolles Stück sei. Zum Glück habe ein Siegel die Echtheit einer Brüsseler Arbeit um 1470 belegt.

Die Freude sei groß gewesen, als man am 20. Februar dieses Jahres bei einem Besuch des Landschaftsverbandes Rheinland die Fertigstellung in Augenschein nehmen konnte. „Wir sahen unser Retabel, wie es von uns noch niemand zuvor gesehen hatte, herausgeputzt in der ursprünglich Fassung, von der noch erstaunlich viel übrig geblieben ist“, verkündete Peter Esser stolz.

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