Aachen - Unicef: Cantz verrät seine nächsten „Opfer“

Unicef: Cantz verrät seine nächsten „Opfer“

Von: Wolfgang Schumacher
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Unicef-Botschafter Guido Cantz (2. v. l.) im Gespräch mit Moderator Achim Kaiser. Die flotten Sprüche amüsierten auch AN-Chefredakteur Bernd Mathieu (r.) und Unicef-Reporter Manfred Kutsch (l.) Foto: Krömer

Aachen. Der Eröffnungstag am Dienstag in der Soers war für Comedian Guido Cantz eine durch und durch ernste Sache. Der TV-Entertainer von „Verstehen Sie Spaß“ ist seit Kurzem und für ihn zum ersten Mal neuer Unicef-Botschafter, eine Sache, die der Comedian sichtlich mit Freude machte.

In dieser Funktion begrüßte ihn im Medienzentrum des Zeitungsverlages „Nachrichten“-Chefredakteur Bernd Mathieu, der gemeinsam mit den Unicef-Reportern Silke und Manfred Kutsch einen Scheck von 435.000 Euro für die syrischen Flüchtlinge im Libanon an den Botschafter übergab, die offizielle Zeremonie fand dann später während der Eröffnungsfeier statt.

„Kinder auf der Flucht – wir helfen vor Ort“ heißt die Aktion, für die die Leser der beiden Aachener Tageszeitungen wieder einen sehenswerten Betrag zusammenbrachten, einen Betrag, der direkt vor Ort im Libanon an verschiedene Flüchtlingsprojekte von Unicef weitergegeben wird.

Bernd Mathieu erinnerte daran, dass die Leser-Unterstützung für Unicef bis ins Jahr 1995 zurückreicht, damals hatte man noch für den Wiederaufbau und die humanitäre Hilfe in Sarajevo nach dem Balkankrieg gesammelt. Selbstverständlich brachte der frischgebackene Unicef-Botschafter Cantz einige flotte Sprüche mit.

Im Interview mit Moderator Achim Kaiser bestätigte Cantz, dass er sich durchaus sehr auf seine Auftritte bei der Ordensverleihung „Wider den tierischen Ernst“ freue. „Da ist eine unglaubliche Promi-Dichte“, zog der Kölner den Hut vor dem Aachener Karnevals-Flaggschiff.

Appetit machte Cantz gleichermaßen auf seine nächste Sendung „Verstehen Sie Spaß“ am 30. Juli: „Wir konnten beispielsweise Boris Becker reinlegen, und Wettermann Sven Plöger musste dran glauben“, machte Cantz die zahlreichen Fans vor der Bühne auf die Sendung neugierig.

Vorher gab es wieder ein vielseitiges Angebot von Interviews mit Sportlern auf der Bühne zu sehen. So war Jungreiter Christian Kukuk aus dem Team Ludger Beerbaum nach seinem ersten Ritt im Stawag-Preis sehr angetan vom Soerser Geläuf. In Sachen Rio war Kukuk durchaus zuversichtlich: „Das Nationalteam formiert sich und ist stark“, sagte das Nachwuchstalent.

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