Aachen - Uni-Cup: Auf dem Eis geht es heiß her

Uni-Cup: Auf dem Eis geht es heiß her

Von: Julia Gröbbels
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Üben hatte sich gelohnt: Die Cheerleadergruppe der Fachschaften legten eine tolle Choreographie aufs Eis. Foto: Andreas Steindl
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Fast wie beim richtigen Eishockey: Die Studierenden hatten allerdings beim Outfit freie Wahl – und offensichtlich viel Fantasie. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wehende Fahnen, bunte Kostüme, tanzende Menschen und laute Schlachtrufe aus allen Ecken: Was sich nach Karneval anhört, ist die treffende Beschreibung der Stimmung beim 26. Uni-Cup des TH-Hochschulsportzentrums. In der Eissporthalle am Tivoli kämpften die Akteure auf dem Eis um die begehrte „ThyssenKrupp-Trophy“.

Die Teams der Fachschaften Maschinenbau (Aachen Steelers), Elektrotechnik (ET-Lions) und Medizin (Medical Strikers) gaben sich die Ehre. Nachdem sich die Trophäe zwei Jahre in „medizinischer Hand“ befand, konnten sie die Aachen Steelers zurückzuerobern.

„Der Uni-Cup bietet eine tolle Plattform, um die kleinen Rivalitäten der Fachrichtungen auf fantasievolle und sportliche Weise auszutragen und dem eigenen Studiengang so ein Gesicht zu geben“, so Juliana Kirchhoff, Vertreterin der Fachschaft Maschinenbau.

Die Eishockey-Mannschaft „Aachen Ice Emperors“ (Wettkampfmannschaft der TH und FH) trat gegen eine Hochschulmannschaft aus dem europäischen Ausland an. In diesem Jahr nahmen britische Studierende aus Warwick, die „Warwick Panthers“ die Herausforderung an. Die Ice Emperors gewannen knapp. Im Anschluss traten Studierende und Dozenten der Fachrichtungen auf dem Eis gegeneinander an – nicht im üblichen Eishockey-Dress, sondern im Löwen- oder Clownskostüm. Eishockey-Erfahrung? Fehlanzeige!

Angefeuert wurden die Spieler wieder von den Cheerleadergruppen der einzelnen Fachschaften (bestehend aus Männern und Frauen), die mit ihren wochenlang einstudierten Choreografien die Stimmung in der Halle zum Höhepunkt brachten. Nach der Siegerehrung konnte der Sieg im Starfish gebührend gefeiert werden.

Neben Spaß, Sport und Party steht der Uni-Cup aber für viel mehr. Seit den Anfangstagen wird der Erlös an karitative Einrichtungen gespendet. In diesem Jahr erhielt „Right to Play“ einen Teil der Spendengelder fürs Projekt in Ruanda. Die Organisation ermöglicht von Krieg, Krankheit und Armut bedrohten Kindern einen Zugang zum Sport. Als zweite Organisation erhält „Running for Kids“ ebenfalls einen Teil der Erlöse. Peter Borsdorff, der bereits seit 34 Jahre Marathon läuft, hat sich vor 19 Jahren dazu entschlossen mit seinen Läufen Spenden für soziale Zwecke zu sammeln.

Mit den Erlösen aus dem Uni-Cup möchte er dem fünfjährigen Calvin helfen, der an Leukämie erkrankt ist und dessen vierjährige Schwester ihm Anfang nächsten Jahres Knochenmark spenden wird. „Die Spenden werden erst durch die tatkräftige und langfristige Unterstützung der Sponsoren Aseag, Stawag und Thyssen Krupp ermöglicht“, so Nina Zirke, Eventkoordinatorin des Hochschulsportzentrums. So konnten Teilnehmer und Zuschauer auch in diesem Jahr eine unbeschwerte Sportparty feiern und gleichzeitig Gutes tun.

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