Umfrage bis Ende Januar: Bessere Mobiliät ermöglichen

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Aachen. Welche Informationen benötigen die Fahrgäste öffentlicher Verkehrsmittel? Werden zusätzliche Leistungen an den Haltestellen gewünscht, zum Beispiel eine Ausleihmöglichkeit von Elektro-Fahrrädern oder eine Car-Sharing-Station? Unter welchen Bedingungen können Autofahrer dazu bewegt werden, auf öffentliche Verkehrsmittel oder andere Mobilitätsangebote umzusteigen?

Das sind Fragen, die im Rahmen einer Umfrage von Bürgerinnen und Bürgern beantwortet werden sollen, die am 31. Januar endet. Sie dauert nur rund fünf bis zehn Minuten und ist über www.aachen.de/civitas abrufbar. Der Fragebogen ist anonym, man hat jedoch im Anschluss die Möglichkeit, sich an der Verlosung eines Reisegutscheins oder von zwei Einkaufsgutscheinen zu beteiligen.

Darüber hinaus werden Teilnehmer für eine Gruppendiskussion zum Thema „Mobilität der Zukunft“ gesucht. Sie soll Ende Januar im Kunden-Center der Aseag stattfinden und sich mit der Entwicklung der Mobilität in der Region Aachen beschäftigen. Der Zeitaufwand von etwa anderthalb Stunden wird mit einem Einkaufsgutschein belohnt. Weitere Informationen und Anmeldung per E-Mail unter kaercher@compass-cbs.de oder unter 0221/29062121. An den Bezirksämtern, Verwaltungsstellen und Museen liegen Flyer aus.

Sowohl bei der Umfrage als auch bei der Gruppendiskussion sind nicht nur die regelmäßigen Fahrgäste des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs angesprochen, sondern insbesondere auch Gelegenheits-Fahrgäste, Berufspendler und Autofahrer. Sowohl die Umfrage als auch die Gruppendiskussion sind Bausteine einer europäischen Mobilitäts-Initiative im Teilprojekt „Mobilitäts-Allianz“. Dort arbeiten mehrere Anbieter von Mobilitäts-Produkten zusammen. Dabei geht es auch um die Entwicklung von Ticket-Systemen, um mehrere Verkehrsmittel kombiniert zu nutzen – auch grenzüberschreitend. Ziel ist es, die Mobilität in der Region noch schneller und bequemer zu gestalten und die Möglichkeiten aufzuzeigen, die sich den Menschen bieten, die unterwegs sein müssen oder möchten. Das Potenzial ist groß: Rund 120.000 Menschen sind täglich berufs- und ausbildungsbedingt innerhalb der Stadtgrenzen unterwegs, 90.000 kommen aus dem Umland nach Aachen, 30.000 verlassen die Stadt, um im Umland zu arbeiten oder zu lernen.

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