Umbau des Verwaltungsgebäudes: Weihnachtsmarkt muss teilweise weichen

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Nach dem Weihnachtsmarkt ist vor dem Weihnachtsmarkt. Und diesmal rauchen die Köpfe bei der Planung des Spektakels ganz besonders kräftig. Grund: Der Katschhof wird wegen des Umbaus des Verwaltungsgebäudes zum „Centre Charlemagne” zum Teil nicht mehr für derartige Veranstaltungen nutzbar sein - für geschätzte zwei Jahre.

Auf dem größten Platz im Herzen der Stadt werden Maschinen, Kräne, Baumaterial, Zäune stehen. Wohin also mit dem Weihnachtsmarkt - und auch dem Weinfest oder den Altstadtflohmärkten? Diese Frage liegt der Stadtverwaltung nun auch von politischer Seite Schwarz auf Weiß vor. Die SPD hat nämlich beantragt, man möge sich doch bitte rechtzeitig über die Lösung des Problems Gedanken machen und prüfen, ob als Ersatzstandorte zum Beispiel der Münsterplatz und der Fischmarkt in Frage kommen könnten.

Hinter den Kulissen hat es darüber schon Gespräche gegeben. So auch gestern, als der veranstaltende Märkte- und Aktionskreis City in der Verwaltung zu Gast war. Dabei gelang es denn auch, die grobe Marschrichtung in Sachen Weihnachtsmarktumzug festzulegen. Demnach wird der Katschhof zumindest teilweise auch für den Weihnachtsmarkt nutzbar sein. Zu wichtig sei dieser Platz mit der Sichtbeziehung zu Dom und Rathaus für das Event.

Teilweise müssen die Buden aber auch weichen, wie Stadtpressesprecher Hans Poth aus dem Gespräch berichtete. Ins Konzept einbezogen werden soll deswegen der Münsterplatz. Ein Wunsch des MAC soll auch erfüllt werden: Der kleinere Durchgang zwischen Markt und Katschhof rechts vom Rathaus soll geöffnet bleiben. Für die Dauer des Weihnachtsmarktes müsste er deshalb „baustellenfrei” gemacht werden.

Insgesamt, so Poth, werde der teilweise Umzug sogar als Chance gesehen, einmal eine andere Ausdehnung des Weihnachtsmarktes auszuprobieren. Möglicherweise biete das Perspektiven auch für die Zeit nach der Baustelle Katschhof.

Ins gleiche Horn stößt auch Manfred Piana als MAC-Geschäftsführer. Er betont: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.” Wenn genau feststehe, welche Ausmaße die Baustelle auf dem Katschhof hat, werde man die Münsterplatz-Variante planen. Für Altstadtflohmärkte sieht er keine Probleme. Deren Aufbau sei wesentlich flexibler und könne den Gegebenheiten leicht angepasst werden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert