Aachen - Über 3500 Fans dürfen auf der Südstraße feiern

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Über 3500 Fans dürfen auf der Südstraße feiern

Von: Nina Mainz
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Dreifach Sonne im Herzen und auf der Bühne: Rick Opgennoorth, Wolfgang Schumacher und Udo Mays (v.l.), die Macher des Südstraßenfestivals, haben dieses Jahr ein hochkarätiges Live-Programm auf die Beine gestellt. Foto: Martin Heinen

Aachen. Kunst, Live-Musik und Party - so könnte man das Südstraßenfest kurz zusammenfassen. Und schon diese drei Worte lassen eines erahnen: Bunt und vielfältig geht es zu, wenn Südstraße und Umgebung zum Feiern einladen.

Vom 29. September bis 2. Oktober ist es dann soweit, vier Tage lang ist die Südstadt Kulisse für ein Festival für die ganze Familie.

Los geht es am Samstag, 29. September, bereits ab 14 Uhr. Auf der Bühne steht als erstes die „RWTH Bigband”, gefolgt von „Hopstop Banda”. Die sind im vergangenen Jahr schon erfolgreich als Hauptakt angetreten und werden dem Publikum mit ihrem Folk-Mix einheizen. Am frühen Abend folgen dann „Salon de Bastards” gegen 17.30 Uhr und „Raiz Do Sana” ab 18.45 Uhr. Letztere will die Südstraße mit brasilianischen Rhythmen zum Kochen bringen. Krönender Abschluss des ersten Tages ist „Stereo Total”. Die Berliner Band hat erst kürzlich ein neues Album veröffentlicht und bringt ab 20.15 Uhr eine wilde Mischung aus Electro-Pop, Chanson, RnB und Punkrock mit.

Auch der Sonntag hält ab 14 Uhr eine ganze Menge Live-Musik bereit. Den Auftakt geben dann „Celno & Gypsies” unter dem Motto „Beatboxing meets oriental”, gefolgt von Ska und Balkan-Klängen von „Zagreb Titan”. Ab 19 Uhr steht die bekannte Band „Señor Torpedo” auf der Bühne. Abgerundet wird der zweite Tag des Open-Air Festivals von dem Aachener Reggae-Musiker Sebastian Sturm zusammen mit der Band „Exile Airline”.

Neben dem umfangreichen Musik-Programm gehört der Kinder- und Kunstflohmarkt der OGS Reumontstraße zum Fest. Der findet am Sonntag zwischen 13 und 18 Uhr im Werk-Kunst-Hof und im Park zwischen Reumont- und Südstraße statt. Die Erlöse der Standgebühren sowie der Cafeteria kommen der OGS Reumontstraße zugute. Mit „Berge” und „Salon de Bastards” gibt es dazu familiengerechte musikalische Untermalung.

Neu sind in diesem Jahr die Ausstellungen, welche im ganzen Viertel zu bestaunen sind. An fünf verschiedenen Orten werden sechs unterschiedliche Künstler ihre Werke präsentieren. Das besondere daran ist die Verbindung von Kunst und Party. Im „Last Exit” in der Krakaustraße werden beispielsweise Fotografien von Sebastian Baumer gezeigt. Gleich verhält es sich mit den Ausstellungsstücken im Jakobshof und dem Hotel Europa. Um auch das Ende dieses Südstadtkultur Festivals angemessen zu zelebrieren, findet am 2. Oktober ein Abschlusskonzert im Jakobshof, Stromgasse 31, statt. Mit von der Partie sind „Final Virus” und „Captain Beefhearts Magic Band”.

„Wir würden die Veranstaltung gerne weiter ausbauen”, sagt Rick Opgenoorth, einer der Veranstalter und Jakobshofbetreiber, mit Blick in die Zukunft. Das scheint das Motto des vom Verein „Südstadt Kultur e.V.”, dem Jakobshof und dem Hotel Europa organisierten Events zu sein. Seit Jahren wächst es stetig, sei es hinsichtlich der Dauer oder der Anzahl der beteiligten Künstler. Vielleicht können die ungefähr 3500 Besucher des letzten Jahres ja noch einmal getoppt werden.

Die Anmeldung zum Flohmarkt für externe Teilnehmer ist noch bis zum 28. September bei Herrn Held in der Südstraße, intern bei den Organisatoren oder per E-Mail unter reg@KiKuFlo.de möglich. Standgebühr: fünf Euro (für maximal drei Meter) und eine Kuchenspende für die Cafeteria. Kinder mit Decke zahlen nichts.
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