U3-Rechtsanspruch: Quote von 50,3 Prozent

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U3-Betreuung Kita
Für 1901 Betreuungsplätze hat die Stadt Aachen, wie NRW-Ministerin Ute Schäfer am Dienstag in Düsseldorf bekannt gab, die sogenannte Kindpauschale beantragt, also eine Landesförderung.

Aachen. Für 1901 Betreuungsplätze hat die Stadt Aachen, wie NRW-Ministerin Ute Schäfer am Dienstag in Düsseldorf bekannt gab, die sogenannte Kindpauschale beantragt, also eine Landesförderung. Damit kann die Stadt Aachen sogar 50,3 Prozent der Kinder unter drei Jahren mit einem Rechtsanspruch auf Betreuung eine ebensolche anbieten.

 Dieser Rechtsanspruch gilt nämlich nur für alle Ein- und Zweijährigen, nicht für jüngere Kinder.

Die Stadt Aachen öffnet ihre Kindertagesstätten und andere Betreuungsformen – etwa bei einer Tagesmutter – aber auch den Jüngsten, weswegen bislang hier von einer Versorgungsquote von 36,9 Prozent aller Unterdreijährigen zum 1. August gesprochen wird. „Es ist keineswegs so, dass die Untereinjährigen ohne Rechtsanspruch keine Chance auf einen Betreuungsplatz haben. Wir schauen jeweils auf den Einzelfall, wollen etwa für Alleinerziehende Lösungen finden“, erklärt Björn Gürtler vom städtischen Presseamt.

Mit 50,3 Prozent in Bezug auf den Rechtsanspruch steht Aachen landesweit recht gut da. Hattingen zählt nur 32,5 Prozent, Hagen 37,3, Paderborn 48,1. Die besten Werte haben Brühl und Münster mit mehr als 70 Prozent.

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