Aachen - Treue zu Volleyball-Damen mit drei Aufstiegen belohnt

Treue zu Volleyball-Damen mit drei Aufstiegen belohnt

Von: Hans-Peter Leisten
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Wollen die Last der 1. Volleyball-Bundesliga gemeinsam stemmen (von rechts): Jost Vater und Gattin Josie van Exel-Vater, Spielerin Jana Franziska Poll, Manager Andre Schnitker, Co-Trainer Andreas Grouls und auf der Hantelbank Spielerin Mareike Hindriksen. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Es ist mittlerweile 17 Jahre her. Damals saßen Josie van Exel-Vater und ihr Ehemann Jost Vater in der kleinen Turnhalle am Höfling und schauten den Volleyballerinnen von Alemannia Aachen zu. Die waren viertklassig, man saß direkt neben dem Spielfeld auf Turnbänken.

Tribünen gab und gibt es in der Halle nicht, und wer Hunger oder Durst hatte, der musste sich selbst etwas mitbringen. Aber das war dem Ehepaar Exel-Vater egal. Die beiden waren vom Spiel der Volleyball-Damen so gepackt, dass sie zu Dauerfans wurden.

Sie haben den richtigen Riecher gehabt - was der steile Weg bis in die 1. Bundesliga bewiesen hat. Selbstverständlich wird das Ehepaar auch in der kommenden Saison die Halle - jetzt in der Neuköllner Straße - besuchen. Was den Team-Manager André Schnitker besonders freut. Zum einen, weil die beiden eben besonders treue Fans sind, zum anderen weil sie die Dauerkarten Nr. 100 und Nr. 101 als Privatpersonen geordert haben.

Damit haben sie nämlich mit dazu beigetragen, den Volleyballerinnen und ihrem Stab zu etwas mehr Planungssicherheit für die kommende Erstliga-Saison zu verhelfen. Wie berichtet muss die Abteilung mit einem um ein Drittel reduzierten Etat auskommen. „Es sieht so aus, als ob wir die Quadratur des Kreises packen: mit weniger Geld ein spielstärkeres Team auf die Beine zu stellen” - André Schnitker ist durchaus optimistisch beim Blick auf die am 17. Oktober - es geht gegen den VfB Suhl - beginnende Meisterschaftssaison.

Mit einem Maßnahmenpaket versucht die Volleyball-Abteilung, zumindest teilweise die entstandenen Finanzlöcher zu stopfen. 311 Dauerkarten sind bis dato inklusive VIP-Karten und Tickets für Präsidium, Geschäftsstelle und Abteilung an den Fan gebracht. Der Anteil an privaten Interessenten ist bereits jetzt höher als in der vergangenen Saison. Diese Entwicklung korrespondiert mit den Einnahmen durch private Aktionen, die bereits über 15000 Euro eingebracht haben. Insgeheim hofft Schnitker auch, dass ein zweiter Run auf die Karten und die Sponsoren-Pakete losgeht (siehe auch Zusatzbox).

Die Treue von Josie van Exel-Vater und Jost Vater resultiert nicht zuletzt auch aus der Anerkennung der Arbeit Schnitkers: „Der Erfolg des Volleyballs ist ohne die Familie Schnitker nicht denkbar.” Der Manager spannt nämlich seine Familie im besten Sinne für das Projekt Klassenerhalt 2009/10 ein.

Nur eine Mannschaft steigt nach dem Rückzug Leverkusen ab. Und er geht noch einen Schritt weiter: „Ich hoffe auf eine gute Platzierung. Und unser Ziel sollte nicht der vorletzte Platz sein.” Das Ehepaar Exel-Vater wird regelmäßig Augenzeuge sein und hofft, dass bis dahin viele Aachener ihre Liebe zu dem Sport entdecken.

Die Aktion zur Unterstützung der Volleyballerinnen läuft weiter. Eine Dauerkarte für 13 Heimspiele kostet für Vollzahler 95 Euro, ermäßigt 60 Euro. Spenden sind möglich über 100 Euro oder 200 Euro, bei 500 Euro ist eine Dauerkarte inklusive.

Unter dem Stichwort „Dauerkarte Volleyball” kann man eine Dauerkarte ordern, unter „Spende TSV Alem.AC Volleyball” eine Spende überweisen. Das Konto bei der Sparkasse Aachen (Blz. 39050000) lautet in beiden Fällen 433029.

Weiter im Angebot sind auch diverse Sponsoren-Pakete. Auskunft erteilt André Schnitker unter andre.schnitker@alemannia-aachen.de
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