Trauriger Rekord am Mount Everest: Wieder ein Bergtoter

Von: gms
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Mount Everest
Der Mount Everest: In wenigen Tagen sind am höchsten Berg der Erde mindestens fünf Alpinisten ums Leben gekommen - so viele wie seit 1996 nicht, als innerhalb von zwei Tagen acht Bergsteiger ihr Leben verloren. Foto: dpa

Kathmandu/Aachen. Die Serie der Todesfälle am Mount Everest reißt nicht ab. Der deutsche Bergsteiger Ralf Arnold starb beim Abstieg vom 8848 Meter hohen Gipfel, nachdem er sich ein Bein gebrochen hatte. Arnold hatte eine Gruppe von der tibetischen Seite auf den Gipfel geführt. Am Samstag war der Aachener Arzt Eberhard Schaaf (61) bei der Rückkehr vom Gipfel gestorben.

Damit sind in wenigen Tagen am höchsten Berg der Erde mindestens fünf Alpinisten ums Leben gekommen - so viele wie seit 1996 nicht, als innerhalb von zwei Tagen acht Bergsteiger ihr Leben verloren.

Wie durch ein Wunder überlebte ein 69 Jahre alter Italiener aus der Gruppe um Arnold vier Tage in über 8000 Meter Höhe. Ohne Flaschensauerstoff hatte er in der Todeszone ausgeharrt, weil er noch darauf hoffte, zum Gipfel gelangen zu können. Chinesische Bergsteiger konnten ihn schließlich zum Aufgeben überreden.
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