Tragisches Unglück: Aachener von Kampfstier getötet

Von: os/jozi
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Méjanes/Aachen. Tragischer Tod im Urlaub: Bei einer Radtour in der südfran­zösischen Camargue ist ein Mitarbeiter der Aachener Stadtverwaltung von einem Kampfstier getötet worden. Seine Ehefrau, die ebenfalls bei der Aachener Verwaltung tätig ist, wurde bei der Attacke schwer verletzt.

Wie mehrere Nachrichtenagenturen berichten, waren die Eheleute in der Nähe von Méjanes bei Saintes-Maries-de-la-Mer an der Mittelmeerküste unterwegs, als sie von dem Stier angegriffen wurden. Nach Angaben der französischen Polizei war das Tier aus einem Gehege, in dem es mit anderen Kampfstieren gekämpft hatte, in dem Moment ausgebrochen, als die Radfahrer vorbeikamen. Offenbar hatte sich der Stier zuvor bei dem Kampf im Gehege derart verletzt, dass er in Rage geriet.

Nach Informationen der Regionalzeitung „La Provence“ griff das rasende Tier zunächst die 47-jährige Frau an. Als ihr 54-jähriger Mann ihr zur Hilfe kommen wollte, stieß der Stier diesen mehrfach in die Brust und verletzte ihn tödlich. Die Frau wurde mit dem Hubschrauber in ein Krankenhaus nach Arles geflogen.

Eine Sonderkommission soll nun untersuchen, wie es zu diesem bislang beispiellosen Vorfall gekommen ist.

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