Träger der Arbeitsgemeinschaft Diakonie stellen Tätigkeiten vor

Von: Felicitas Geßner
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Aachen. „Hoffnungsorte“ hieß in diesem Jahr das große Thema der Kreissynode des Evangelischen Kirchenkreises Aachen. Zum ersten Mal präsentierten 17 Träger der Aachener Arbeitsgemeinschaft Diakonie den rund 100 anwesenden Vertretern aus 13 Gemeinden ihre Tätigkeiten.

Einrichtungen wie die Wabe, das Luisenhospital, das Kinderheim Brand oder das Frauenhaus in Alsdorf sind gerade für Menschen in schwierigen Lebenssituationen Orte der Hoffnung. „Kirche soll kein Selbstzweck sein, sondern für Menschen da sein. Wir suchen die Gemeinschaft auch mit denen, die an den Rand dieser Gesellschaft gedrängt werden“, sagte Superintendent Hans-Peter Bruckhoff. Das breite Spektrum der Angebote stellten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft bei der Kreissynode in fünf Themen-Räumen im Haus der Evangelischen Kirche und im Gemeindehaus an der Annastraße vor.

„Wir wollten auch zeigen, wie evangelische Kirche in unserer Gesellschaft etabliert ist. Die Diakonie ist oft sehr präsent, beispielsweise über die Bahnhofsmission“, sagte Redante Weidner, Stabsstelle Kirche und Diakonie. So vielfältig die Tätigkeitsschwerpunkte der einzelnen Trägereinrichtungen auch sind – wie beispielsweise Unterstützung für Jugendliche oder Drogenabhängige, Senioren oder Arbeitslose – so eint sie das Engagement für Menschen, die Hilfe brauchen.

Pfarrer Martin Obrikat, Vorstand der Evangelischen Stiftung für Kirche und Diakonie, skizzierte in einem Vortrag ein neues Programm der Stiftung, das besondere Leitprojekte diakonischen Handelns in den kommenden fünf Jahren gezielt bewerben und fördern wird. „Die Diakonie hat aber auch eine kirchenpolitische Funktion“, erklärte Superintendent Bruckhoff, „wir müssen zum Beispiel bald eine Forderung nach Mitfinanzierung unserer Tätigkeiten an Politik und Gesellschaft stellen.“

Die Delegierten der Kreissynode beschlossen zudem den Haushalt und eine Resolution für die Rechte von Flüchtlingen und die offizielle Aufnahme partnerschaftlicher Beziehungen zu einem Kirchenkreis in Tansania.

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