Tödlicher Unfall: Fahrer wendet wegen „Radarfalle“

Von: stm
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Tödlicher Unfall: Der Motorradfahrer erlag seinen schweren Verletzungen. Foto: Ralf Roeger
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Tödlicher Unfall: Der Motorradfahrer erlag seinen schweren Verletzungen. Foto: Ralf Roeger
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Tödlicher Unfall: Der Motorradfahrer erlag seinen schweren Verletzungen. Foto: Ralf Roeger

Brand. Die Polizei ist bei der Ermittlung der Ursachen für den tödlichen Verkehrsunfall am Mittwochabend zwischen Brand und Kornelimünster weitergekommen. Bei dem Unfall starb ein 31 Jahre alter Motorradfahrer.

Laut Polizeisprecher Paul Kemen war um 20.45 Uhr ein 53-Jähriger mit seinem VW-Kleintransporter auf dem Weg von Kornelimünster nach Brand. An der Straße hatte zu dieser Zeit die Polizei eine Geschwindigkeitskontrolle aufgebaut.

Der 53-Jährige wurde „geblitzt“, weil er zu schnell unterwegs war. Wie schnell genau, sagt die Polizei zwar nicht, aber: „Es lag deutlich über den dort erlaubten 70 Stundenkilometern“, so Kemen. Der Autofahrer wollte es offenbar direkt vor Ort genau wissen.

Nach Angaben von Zeugen, so die Polizei, habe der Fahrer des Transporters gebremst, seinen Wagen dann nach rechts – dort ist eine Bushaltestelle – geschwenkt und anschließend zum Wenden angesetzt, um wieder in Richtung Kornelimünster zu fahren.

Laut Kemen habe der Autofahrer bei seiner Befragung angegeben, dass er zurück zu dem Radarwagen fahren wollte. Dort wollte er sich offenbar erkundigen, mit welcher Geschwindigkeit er „geblitzt“ worden war. Hinter dem 53-Jährigen war der Motorradfahrer unterwegs. Möglicherweise dachte er, so vermutet die Polizei, dass der Autofahrer an der Einbuchtung halten wollte.

Wenden ist an dieser Stelle verboten, dort ist eine durchgezogene Mittellinie auf der Fahrbahn. Der 31-Jährige habe offenbar weder bremsen noch ausweichen können und prallte in den Kleintransporter. Der 31-Jährige erlag noch an der Unfallstelle trotz Reanimationsmaßnahmen durch eine Notärztin seinen schweren Verletzungen.

Die Polizei hat zur genauen Klärung des Ablaufs einen Sachverständigen eingeschaltet. Dieser soll auch klären, wie schnell der Motorradfahrer fuhr. Die Polizei bittet mögliche weitere Unfallzeugen, sich unter der Telefonnummer 9577-42101 zu melden.

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