Aachen - Tivoli-Weihnachtssingen: Tausende Stimmen sorgen für Gänsehaut

Tivoli-Weihnachtssingen: Tausende Stimmen sorgen für Gänsehaut

Von: Johannes Leitner
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Sensationelle Kulisse: 21.505 Besucher sorgten für einen neuen Rekord beim Weihnachtssingen auf dem Tivoli – und das, obwohl erstmals generell ein Reservierungsgebühr fällig wurde. Im Stadionrund herrschte bei Kerzenschein Gänsehautstimmung pur. Vereinzelte Probleme beim Einlass konnten dem keinen Abbruch tun. Foto: Andreas Herrmann
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Sensationelle Kulisse: 21.505 Besucher sorgten für einen neuen Rekord beim Weihnachtssingen auf dem Tivoli – und das, obwohl erstmals generell ein Reservierungsgebühr fällig wurde. Im Stadionrund herrschte bei Kerzenschein Gänsehautstimmung pur. Vereinzelte Probleme beim Einlass konnten dem keinen Abbruch tun. Foto: Andreas Herrmann
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Warten aufs (Fußball-)Christkind: Stadionsprecher Robert Moonen begrüßte Alemannia-Coach Fuat Kilic (l.) und Verteidiger Nils Winter (r.).
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So klingt Weihnachten: Der Kinder- und Jugendchor St. Katharina sorgte ebenso für Stimmung wie jener der Gospelhaus Chapel Aachen.
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So klingt Weihnachten: Der Kinder- und Jugendchor St. Katharina sorgte ebenso für Stimmung wie jener der Gospelhaus Chapel Aachen.
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Nie passte der Titel besser: Jupp Ebert intonierte die Hymne „You never walk alleng“.

Aachen. Weihnachtslieder, Alemannia-Gesänge und Kerzenschein: Schon zum fünften Mal zog es Tausende zum Weihnachtssingen auf den Tivoli. Und gleich mehrere Neuerungen gab es bei der diesjährigen Auflage: Da der 4. Advent heuer auf Heiligabend fällt wurde der 3. Advent als Veranstaltungstermin gewählt.

Aufgrund des erwarteten hohen Besucherandrangs wurden erstmals alle Ränge des Stadions geöffnet, die Bühne befand sich im Mittelkreis – „eine logistische Herausforderung“, so Siegbert Gossen, Pressesprecher des Events. Um sämtliche Kosten decken zu können, war schließlich der Eintritt diesmal nicht frei, Plätze konnten im Vorfeld gegen Gebühr reserviert werden.

Veranstaltet wurde das Weihnachtssingen wie gewohnt von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und der Alemannia-Fan-IG. Für Pastor Siegmar Müller ist der Tivoli der ideale Ort, um sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen: „Eine Gemeinsamkeit von Fußball und Kirche ist, dass bei beiden gerne gesungen wird. Deswegen gehören neben den Weihnachtsliedern auch Alemannia-Gesänge zum Programm.“

Das Ensemble der musikalischen Mitwirkenden war entsprechend bunt: Der Kinder- und Jugendchor St. Katharina Aachen-Forst und der Chor der Gospelhaus International Chapel Aachen sorgten für gesangliche Unterstützung. Der Instrumentalverein Richterich sowie der Posaunenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen begleiteten den größten Chor Aachens. Trommler der Öcher Legion machten von der Stehtribüne zwischendurch lautstark Stimmung bei den schwarz-gelben Fan-Gesängen. Und auch das stimmgewaltige Öcher Original Jupp Ebert gab sich natürlich die Ehre.

Nach dem Abdunkeln des Stadions erhellte ein großes Lichtermeer von tausenden Kerzen die Tribünen. Unter Glockengeläut des Doms brachten Pfadfinder das Friendenslicht von Betlehem auf die Bühne. Beliebte Klassiker wie „Kling Glöckchen, klingelingeling“, „Alle Jahre wieder“ und „Ihr Kinderlein kommet“ tönten durch das Stadionrund und sorgten für Gänsehautstimmung. Auf der Bühne verkündeten die Veranstalter die offizielle Zuschauerzahl von 21.505.

Stadionsprecher Robert Moonen, der durch das Programm führte, begrüßte überdies als Vertreter des Alemannia-Kaders Cheftrainer Fuat Kilic und Abwehrspieler Nils Winter auf der Bühne im Mittelkreis. Eine solch gewaltige Kulisse würden sich die beiden für ein Heimspiel des Regionalligisten zweifelsohne auch mal wieder wünschen. Nachdem Jupp Ebert dann seine legendäre Hymne „You never walk alleng“ zum Besten gab, stimmten die Zuschauer einen spontanen „TSV!“-Wechselgesang an – der Tivoli ohne die Alemannia wäre wohl auch undenkbar.

Pastor Siegmar Müller las nach weiteren Gesangseinlagen dann traditionsgemäß die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium vor. Mit Liedern wie „Zu Bethlehem geboren“, „Stille Nacht“ und Auftritten von Jupp Ebert, Gospelchor, Kinder- und Jugendchor, Instrumentalverein und Posaunenchor wurde das Programm schließlich abgerundet.

Technische Probleme hat es indes offenbar beim Einlass gegeben, da nicht von allen Tickets die Barcodes an den Drehkreuzen gelesen werden konnten. Ins Stadion hinein kamen letztlich dennoch alle, somit schien das der besinnlichen Vorweihnachtsstimmung keinen Abbruch getan zu haben. Die 21.505 Besucher auf den Rängen sangen jedenfalls lautstark im Kerzenschein mit.

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