Titelfavorit Inde Hahn qualifiziert sich als erstes Team der Vorrunde

Von: Rolf Hohl
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Inde Hahn (schwarze Trikots) und Blau-Weiß trennen sich unentschieden. Foto: Kurt Bauer
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Gegen Schwarz-Rot spielen die Blau-Weißen einen 1:0-Sieg heraus. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Mit drei Spielen hat am Samstag in Richterich die diesjährige Aachener Stadtmeisterschaft begonnen. Gastgeberin ist bei der mittlerweile 32. Austragung des Wettbewerbs die Rhenania Rich­terich mit ihrer Heimspielstätte, dem Jürgen-Ortmanns-Stadion.

Dort lief am Samstag bei den Vorrundenspielen der Gruppe 1 mit dem FC Inde Hahn auch einer der Titelfavoriten auf, der sich aber besonders im ersten Spiel schwer tat, dieser Rolle gerecht zu werden.

Etliche Torchancen

Erwartungsgemäß trat die Mannschaft von Trainer André Winkhold sehr offensiv gegen den JSC Blau-Weiß Aachen an, welcher wiederum mehr oder weniger geduldig auf seine Chancen wartete. Gab es dann aber einmal die Gelegenheit zum Konter, dann griff die Abseitsfalle der Inder oder der entscheidende Pass wurde abgefangen. Auf der anderen Seite wuchs der Druck auf Blau-Weiß, und besonders gegen Ende hatte Inde Hahn eine ganze Reihe guter Torchancen. Diese verstrichen jedoch ebenfalls ungenutzt, und das Spiel endete zur Überraschung vieler Zuschauer torlos.

Für Blau-Weiß folgte sogleich das nächste Spiel, diesmal gegen Schwarz-Rot Aachen. Die Begegnung war schon insoweit attraktiver anzusehen, weil in dieser Begegnung zumindest ein Tor fiel. Schon kurz nach dem Anpfiff nutzte der JSC die Verwirrung im Strafraum der Schwarz-Roten zum 1:0. Bei diesen schlich sich in den darauf folgenden Minuten so manche Unsicherheit ein, dann aber fingen sie sich wieder und steigerten sich bis zum Schluss stetig. Trotz einigen technisch guten Aktionen waren die Angriffe von Schwarz-Rot aber häufig zu überhastet. So blieb es am Ende bei dem einen Tor.

Im letzten – und sicherlich besten – Spiel des Tages galt es dann wiederum für Inde Hahn, die Scharte aus der enttäuschenden ersten Begegnung auszuwetzen. Trotz aller Entschlossenheit gelang in der ersten Hälfte des Spiels nur wenig – und sogar ein Elfmeter brachte nichts Zählbares ein.

Schwarz-Rot hingegen hielt lange Zeit erfolgreich dagegen, sorgte sogar mit einigen mutigen Angriffen selbst für Aufsehen. Erst in der Mitte des Spiels gelang den Indern mit einem sehenswerten Lupfer über die Verteidigung und dem anschließenden Kopfballtor die Erlösung. Damit, so waren sich wohl alle im Stadion einig, war der Knoten gelöst. Tatsächlich folgte Minuten später der zweite Elfmeter für Inde Hahn. Das Tor war in der Zwischenzeit nicht größer geworden, der Schuss aber präziser und kräftiger – danach stand es 2:0. Der Endstand zum 3:0 folgte schließlich wieder aus dem Spiel und sicherte an diesem Tag Inde Hahn den ersten Platz in der Gruppe 1.

Ursprünglich hätte an diesem Tag auch noch die Elf vom OSV Orsbach spielen sollen, diese hatte sich jedoch kurz vor Turnierbeginn abgemeldet. Somit bestand die Gruppe 1 – wie die anderen acht – aus drei Mannschaften.

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