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Tihange: Stadt informiert Bürger

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Tihange
Das umstrittene Kernkraftwerk Tihange in Belgien. Foto: Harald Krömer

Aachen. Angesichts des großen öffentlichen Interesses und auch aufgrund der deutlich spürbaren Sorgen in der Bevölkerung, die in diesen Wochen in Aachen durch das Thema Atomkraftwerk Tihange ausgelöst worden sind, lädt Oberbürgermeister Marcel Philipp zu einer Bürgerinformationsveranstaltung für Donnerstag, 28. Januar, 18 Uhr, in die Aula Carolina in der Pontstraße ein.

Die Stadt hat nicht zuletzt durch ihre Krisenstabsübung vom 8. Dezember 2015 erfahren, dass es viele Fragen zu diesem Thema gibt. Deshalb ist geplant, am 28. Januar die Information in den Mittelpunkt der Veranstaltung über Tihange und mögliche Auswirkungen zu rücken.

Nach der Begrüßung des Oberbürgermeisters wird der Leiter der Berufsfeuerwehr, Jürgen Wolff, die Pläne der Stadt zum Katastrophenschutz erklären. Von Expertenseite werden durch Prof. Dr. Hans-Josef Allelein (Lehrstuhlinhaber für Reaktorsicherheit und -technik an der RWTH Aachen) die Fragen rund um das Thema Atomenergie, Funktionsweise eines AKW und Ausmaße einer Havarie erläutert.

Außerdem werden der Sprecher des „Aachener Aktionsbündnisses gegen Atomenergie“, Jörg Schellenberg, und der Vertreter der Aachener Gruppe der „Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung“, Dr. Wilfried Duisberg, eine Stellungnahme vortragen.

Besuch erhält die Versammlung auch aus den Niederlanden. Die Bürgermeisterin von Maastricht, Annemarie Pennte Strake, wird als offizielle Vertreterin von mehr als einem Dutzend südlimburgischer Gemeinden vor Ort sein, die gemeinsam mit Stadt und Städteregion Aachen gegen Tihange vorgehen wollen.

Bürgerinnen und Bürger werden abschließend ihre Fragen stellen können. Für die Moderation der Veranstaltung ist Jürgen Döschner aus der WDR-Wissenschaftsredaktion angefragt.

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