Tierschützer fordern Ende der Nerzfarm

Von: hst
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Nerzfarm Orsbach Protest
Das schlechte Wetter dämpft auch den Enthusiasmus der Tierrechtler: Nur etwa 120 Teilnehmer zogen im Regen durch die Innenstadt, um lautstark gegen die Nerzfarm im Aachener Stadtteil Orsbach und gegen die Ausbeutung von Tieren zu protestieren. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Das schlechte Wetter dämpft auch den Enthusiasmus der Tierrechtler: Nur etwa 120 Teilnehmer zogen im Regen durch die Innenstadt, um lautstark gegen die Nerzfarm im Aachener Stadtteil Orsbach und gegen die Ausbeutung von Tieren zu protestieren.

Zweimal im Jahr findet diese Demonstration gegen die 1997 wieder eröffnete Nerzfarm statt. „Wir wollen das Thema bei den Aachenern präsent halten”, sagt Heiko Weber, der als Mitglied des Bündnisses für die Schließung der Nerzfarm Orsbach die Demonstration organisiert. „Der Besitzer der Nerzfarm verstößt gegen Tierschutzgesetze, zum Beispiel sind die Käfige zu klein.”

Auch würden nicht alle Nerze beim Vergasen tatsächlich sterben, sodass viele der rund 30.000 Tiere, die dort im Jahr getötet werden, beim Häuten entsetzliche Qualen erlitten. „Darüber hinaus ist es aber einfach nicht mehr zeitgemäß, dass Tiere für unsere Kleidung sterben müssen”, sagt Heiko Weber. Denn Jacken, Mäntel und Schuhe könnten genauso warm, schön und strapazierfähig auch aus nicht-tierischen Materialien hergestellt werden.

Die hauptsächlich schwarz gekleideten Demonstranten zogen vom Kugelbrunnen aus durch die Fußgängerzone, vor einer Filiale einer großen Bekleidungskette in der Adalbertstraße, vor einem Pelzgeschäft in der Peterstraße und vor einer Metzgerei in der Großkölnstraße machte der Zug halt, skandierte „Mörder” oder „Blut an euren Händen”. Am Nachmittag trafen sich die Tierrechtler zu einer kleineren Demonstration in Orsbach, wo sie auch zum Gelände der Nerzfarm zogen.

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