Aachen - Tierischer Spaß mit Suppi Huhn und Königen

Tierischer Spaß mit Suppi Huhn und Königen

Von: Aljona Hartstock
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Es geht rund auf der Bühne im
Es geht rund auf der Bühne im Hof: „Suppi Huhn und die Kinderkönige” singen zum Auftakt der Kinder- und Jugendtheaterreihe „Theater Starter”. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Wenn es um die Auftaktveranstaltung zum alljährlichen „Theater Starter” geht, wollen die Organisatoren vor allem eines nicht: Routine aufkommen lassen. Mal wurde die Spielzeit des Kinder- und Jugendtheaters dezentral in den Kommunen der Region eingeleitet, mal fand die Eröffnung im Ludwig Forum vor einer eingeweihten Gruppe statt.

„In diesem Jahr veranstalten wir die Auftaktfeier zum ersten Mal ganz öffentlich”, sagt Sigrid Kerinnis, Geschäftsführerin des Vereins „Kultur im Westen”. Im Hof wurde daher eine Bühne aufgebaut, auf der „Suppi Huhn und die Kinderkönige” auftreten und sowohl extra herbeigekommene Besucher als auch zufällig vorbeischlendernde Passanten musikalisch unterhalten und dabei auf das Theater-Starter-Projekt hinweisen. „Wir wollten die Leute auf die neue Spielzeit aufmerksam machen und das geht eben am besten durch Musik”, sagt Marianne Lohmer, ebenfalls vom Projektträger „Kultur im Westen”.

Suppi Huhn, der eigentlich Rudolf Karl Walter Huhn heißt, gibt sich alle Mühe, vor allem die kleinen Besucher zum Mitsingen und Mitmachen zu bewegen. Zu Liedern wie „Hitzefrei!”, „Feuerlied” oder „Wir öffnen unser Herz” tanzt er mal auf, mal mit seinen Fans vor der Bühne.

Unterstützt wird er dabei von seinem Gitarristen „Don Ronaldo” sowie von Frederic, Fiona, Sarah, Kassandra, Celina und Lisa Marie, sechs der insgesamt 20 Kinder, die Huhn regelmäßig zu seinen Auftritten in ganz Deutschland begleiten. Huhn ist Musikproduzent und spezialisiert sich seit 2002 auf Kinderlieder. Auf seinen drei veröffentlichten CDs singt er aber nicht allein, er wird von bis zu 10 000 Schulkindern begleitet.

Es gebe viele Gründe, seine Arbeit fortzuführen, sagt Huhn. Es geht ihm darum, durch das gemeinsame Singen ein Gemeinschaftsgefühl bei den Kindern zu schaffen. „Ich hoffe, dass ich mit meinen Friedensbotschaften etwas bewirke.”

Das Projekt „Theater Starter” geht inzwischen in die zehnte Runde. Die Organisation ist dabei jedes Mal keine leichte Aufgabe, denn es gilt, Theateraufführungen in nicht weniger als 14 Städten der Region zu koordinieren. Dazu müssen die Projektleiterinnen Kerinnis und Lohmer im Vorfeld die passenden Produktionen aussuchen. „Wir reisen herum und gucken uns alle Stücke selbst an. Wir wollen gutes Theater”, sagt Kerinnis. Die Wahl fiel auf 16 Produktionen, die nun bis zum kommenden Sommer abwechselnd vorgestellt werden.

Die erste Aufführung in Aachen ist am 23. November, dann kommt das Theater „La Senty Menti” mit „Der unheimliche Besuch” - einer Geschichte nach Hans Fallada - in die Barockfabrik.

Am 8. Dezember gastiert das Theater Zitadelle mit der Weihnachtsgeschichte „Lotta kann fast alles” in Aachen. Weitere Termine sind am 23. Februar und am 2. März.
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