Tierisch hart: Krypteria spielt im Schlachthof

Von: Robert Esser
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Aachen. Zu den Schlachtgesängen von Borussia Dortmund haben sie dieses Jahr mit der offiziellen Meisterhymne die Charts gestürmt. Jetzt werden die Musiker der Aachener Rockband Krypteria am Freitag, 30. September, den Alten Schlachthof an der Metzgerstraße als Konzertort aufleben lassen.

Tierisch hart wirds also beim ersten Großkonzert auf dem riesigen Areal zugehen, das sich seit Jahren in ein modernes Gewerbegebiet im denkmalgeschützten Gewand verwandelt. Rund 1000 Fans der Band, die unter anderem bereits vor Zehntausenden beim Openair-Festival in Wacken auftrat, können in der Aachener Drei-Finger-Halle ab 20 Uhr dabei sein.

Krypteria spielte bereits als Vorgruppe von Deep Purple und ging nicht nur in Europa, sondern auch in Mexiko, Korea und Vietnam auf Tour. Die Vorbereitungen für das Metal-Ereignis mit der charismatischen Sängerin Ji-In Cho, Gitarrist Chris Siemons, Bassist Frank Stumvoll und Schlagzeuger S.C. Kuschnerus laufen indes auf Hochtouren. Ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept für das Gelände, auf dem es noch nie ein solches Rockkonzert gegeben hat, wurde in Kooperation mit dem Bauordnungsamt erarbeitet.

Dabei entstand die Verbindung zum Schlachthof bereits zu Zeiten, als hier vor der Jahrtausendwende tatsächlich noch Schweine und Rinder im Akkord verarbeitet wurden. Das Tonstudio von Stumvoll ist seit vielen Jahren auf dem Gelände beheimatet.

Der Kontakt zu Aachen brach bei den weit gereisten Musikprofis auch aus anderen Gründen nie ab: „Besondere Anlässe verdienen einen besonderen Rahmen”, sagt Schlagzeuger S.C. Kuschnerus. „Wir haben seit unserem Auftritt auf dem prall gefüllten Markt vor sechs Jahren nicht mehr hier gespielt - obwohl fast die ganze Band aus Aachen stammt. Auch deshalb musste für unsere Heimkehr ein außergewöhnliches Ambiente her”, erklärt er. „Seit Jahren sprechen wir schon davon, dass die Schlachthofhallen perfekt für ein Konzert-Event wären, jetzt wird endlich vollstreckt.”

Gesucht werden noch Vorbands, die sich in diesem außergewöhnlichen Rahmen auf dem Schlachthofgelände präsentieren möchten (Bewerbungen an: info@krypteria-shop.de). „Weil wir aus Erfahrung wissen, dass Chancen rar gesät sind”, sagt Kuschnerus. „Wenn wir also einer talentierten Band ein Forum und einen kleinen Extraschubs verschaffen können, ist uns das ein persönliches Vergnügen”, betont er. Und fügt hinzu: „Dass unsere Show zudem noch im Rahmen von Aachens größter Rockparty stattfindet, setzt der Geschichte die Kaiserkrone auf. Wir freuen uns tierisch auf die Öcher!”

Präsentieren will Krypteria Songs aus den Alben „Bloodangels Cry”, „My Fatal Kiss” und der 2011 erschienen Platte „All Beauty Must Die”. Auch das Stück „Liberatio”, mit dem die Band bereits 2004 auf Platz drei der deutschen Single-Charts vorgestoßen war, soll nicht fehlen. Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen.
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