Thomas I. macht sich stark für Fahren ohne Alkohol

Von: tdt
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Aachen. Ein Karnevalsprinz versteht naturgemäß Spaß. Aachens aktueller Regent Thomas I. versteht als Herrscher über alle Jecke jedoch keinen Spaß, wenn es um das Thema Alkohol am Steuer geht.

„Das Auto muss stehenbleiben, wir machen das alle auch so!” lautet der Aufruf des Prinzen vor den Tollen Tagen, an denen die Polizei traditionell die meisten Unvernünftigen registriert.

Im abgelaufenen Jahr verzeichnete man 140 alkoholbedingte Unfälle, 52 davon endeten mit teils erheblichen Personenschäden. Seit vielen Jahren informieren Polizei und Verkehrswacht daher vor den Auswirkungen von Promillefahrten - mit Unterstützung des Prinzen. Motto der Aktion: „Alkohol und Sause”.

Diesmal zog es die Mahner zu den Studenten ins Foyer des Audimax´. Kein Zufall, denn ein Viertel aller Unfälle nach Alkoholkonsum geht auf das Konto der 18- bis 24-Jährigen.

Der Griff zum Autoschlüssel nach dem Zug oder der Sitzung ist aber laut Verkehrswacht nicht nur gefährlich - er kostet auch richtig Geld. Wer den „Lappen” nicht gleich abgeben muss, darf den vielerorts wartenden Polizisten seit diesem Monat die doppelte Strafgebühr zahlen, das heißt zwischen 500 und 1500 Euro.

Prinz Thomas beschäftigen weniger die persönlichen Nachteile: „Wer die Gurtpflicht ignoriert, muss beim Unfall selbst die Konsequenzen tragen. Mit Alkohol am Steuer riskiert man oder ruiniert man aber fahrlässig das Leben anderer.” Ein Abend mit Alkohol komme nie überraschend. Wer ahne, dass er nicht widerstehen werde, solle sich vorher schon hinfahren lassen oder z.B. Taxis oder das Karnevalsticket der Aseag für 12 Euro nutzen.

Kein Pflichttermin des Prinzen, in punkto Verkehrssicherheit ist Thomas Ebert „Überzeugungstäter”. Verschärfte Polizeikontrollen hält er für wichtig und schlägt noch ein PS-Limit für Fahranfänger vor. „Wer trinkt, lässt das Auto stehen”, eine Anordnung des Prinzen, die als Dekret für alle Narren verbindlich gilt.
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