Theaterschule führt Shakespears „Sommernachtstraum“ auf

Von: Tessa Bräutigam
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„Ein Sommernachtstraum“: Die Theaterschule führt eine der berühmtesten Komödien der Welt auf. Foto: Schmitter

Aachen. Impulsiv und fesselnd: Als Zuschauer wird man bei der Premiere von William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ der Theaterschule Aachen, Schleswigstraße 15, am Samstag um 19 Uhr, in die Welten der Liebenden und Handwerker hineingezogen.

Die Studenten des sechsten Semesters sowie jene aus dem Basissemester führen ihr erstes komplettes Theaterstück zu Ehren des 400. Todestages von Shakespeare auf.

Die berühmteste Komödie zeigt die wirren Liebesverwicklungen der vier Hauptprotagonisten, die sich eine Nacht lang durch den dunklen Wald jagen. Bei Anbruch des Tages finden aber jene zusammen, die zusammengehören. Die Vernunft siegt über den Schwachsinn. „Man entdeckt viel von sich selbst, wenn man den jeweiligen Charakter kennenlernt. Helena verliert ihre Würde, aber behält dennoch innere Stärke“, erklärt Studentin Carolin Leweling, die unter anderem die schöne junge Frau spielt. Das Stück organisieren die Studenten eigenständig, von selbstgemachten Kostümen bis hin zu vielen freiwilligen Übungsstunden steckt viel Fleiß und Leidenschaft dahinter.

Wichtig war für Regisseur Roman Kohle, dass die Ebenen der Charaktere verschieden dargestellt werden. Der Anspruch an die Studenten war, sich in die vielschichtigen Personen auf den Punkt hineinzuversetzen. „Theater machen, das sollen die hier!“, beschreibt Ingeborg Meyer ihre Ambitionen, den Studenten möglichst viel Spielpraxis vor Publikum zu ermöglichen.

Ein besonderer Höhepunkt an diesem Abend ist die Eröffnung der dreiwöchigen Ausstellung „Im Dialog“ der Aachener Künstlerin Ela Schwartz. Sie präsentiert 25 Werke, die eine besondere Themenvielfalt aufweisen. Die Charakterköpfe auf Leinwand könnten auf die Personen des Sommernachtstraums abgestimmt sein, doch Schwartz möchte vor allem Emotionen zeigen und hervorrufen.

Karten gibt es für den „Sommernachtstraum“ an der Abendkasse oder unter 4450645. Weitere Aufführungen: jeweils 19 Uhr am 30. April, 3. Mai und 7. Mai. Die Ausstellung „Im Dialog“ kann bis zum 13. Mai mittwochs bis samstags von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden.

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