Brand - Theaterfreunde Brand spielen „För d’r Laach“

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Theaterfreunde Brand spielen „För d’r Laach“

Von: Kathrin Albrecht
Letzte Aktualisierung:
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För d´r Laach: Die Theaterfreunde Brand bieten mit ihrer neuen Produktion beste Unterhaltung. Foto: Kurt Bauer

Brand. Die wiederkehrenden Fragen nach den Originalen „Schang Schrouff“, „ Hubert Klütte“ und „Trudi Bilster“ haben Früchte getragen: Nach Jahren der Abstinenz kehrt die beliebte Mundartserie „För d’r Laach“ der Theaterfreunde Brand auf die Bühne zurück.

Das Publikum dankte die Rückkehr mit einer ausverkauften Premiere. Das ist nicht unbedingt selbstverständlich, denn die Zahl derer, die die Brander Mundart verstehen und sprechen, nimmt immer mehr ab. Dennoch sprang der Funke schnell über, was nicht zuletzt den pfiffigen Dialogen und den gut beobachteten Szenen aus dem Alltag lag, in denen sich wirklich jeder wiederfinden konnte.

Fünf kurzweilige Geschichten aus dem Alltag erzählt das elfköpfige Ensemble rund um Regisseur Walter Richter, der im Stück auch die Rolle des Hubert Klütte spielt. Als Moderator verband er auch die fünf Geschichten miteinander und schrieb gemeinsam mit Norbert Franck die Sketche.

In rund 120 Minuten erlebte das Publikum Szenen aus Himmel und Hölle, den Verlauf einer typischen Brander Vereinssitzung oder ein Brander „Jrazias“, ein Begräbniskaffee, bei dem die Anwesenden das Andenken eines lieben verstorbenen Freundes ehren und darüber sinnieren, warum es bei solchen Veranstaltungen nie genug Kaffee gibt.

Für Lacher sorgte immer wieder auch Marita Toussaint als Trudi Bilster, die sich mit allem und jedem anlegt und eine besondere Feindschaft mit Tresje Klütte pflegt und in ihre Richtung ein beachtliches Repertoire an Schimpfwörtern in Brander Platt abfeuerte. Gespielt wird diese von Jutta Baldrian, die in diesem Stück ihr schauspielerisches Debüt am Brander Theater gibt.

Ebenfalls zum ersten Mal dabei sind Ulli Leines, der als Kaplan Klengelbüll seine liebe Not mit seinen Schäfchen hat, und Annemarie Mackenstein als Billa. Daneben wirkten die Originale der Reihe mit: Rolf Winand als Dr. Otto Bülles, Klaudia Gach als Paula Schrouff, Werner Gerards als Matthias Kotz, Iris Gach als Resi Kotz, Doris Müller als Gretche Sankell und Wilma Gier als Susi Meisel.

Ein Original fehlte: Schang Schrouff war nicht dabei, aber irgendwie doch präsent. Immer wieder gab es Referenzen im Stück und sein geflügelter Satz „W‘r weeß, wofür dat jood war“, zog sich wie ein roter Faden durch die Sketche.

„Obwohl die Sprecher weniger werden, hören die Leute den Slang noch immer gerne“, freute sich Wilma Gier nach der gelungenen Premiere. Und auch Regisseur Walter Richter war mehr als zufrieden, dass das Publikum die Gags so gut angenommen hat.

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