Theater K widmet sich mit viel mit Humor dem Kaiserjahr

Von: Nina Lessenich
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Karl in der Wanne? Tas Theater K greift mit „Being Charlemagne #2“ im LuFo den in diesem Jahr allerorten präsenten Kaiser mit einer guten Portion Humor auf. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Stellen Sie sich vor, Sie verbringen ein Abendessen mit Freunden. Bis in die Nacht hinein diskutieren Sie über die unterschiedlichsten Fakten zum Leben Karls des Großen. Nach langen und ausgiebigen Diskussionen fallen Sie in einen Traum, in dem Sie Ihre Eindrücke verarbeiten“, erzählt Annette Schmidt vom Aachener Theater K.

Was in diesem Traum passiert, ist Gegenstand der Tanz-Theater Performance „Being Charlemagne #2“, welche am Samstag, 23. August, ihre Premiere im Ludwig Forum feiert. „So langsam spürt man in Aachen einen leichten Überdruss bezüglich des Karlsthemas“, stellt Schmidt fest und lacht. „Wir wollen deshalb alle Leute einladen, das Karlsjahr gemeinsam mit uns und dieser Performance mit viel Humor zu verabschieden.“

Die Performance verpackt die unterschiedlichen Beschreibungen des Aussehens Karls des Großen, seinen uneindeutigen Charakter und seine viel diskutierten Lebensumstände in eine bildreiche Performance. Inszeniert wird diese von einer bunten Mischung aus Tänzern und Schauspielern, welche in einem absurd-komischen Wettkampf um den besten Karl-Darsteller gegeneinander wetteifern.

Obwohl sich die Performance mit dem Leben Karls des Großen befasst, erwartet den Zuschauer kein Geschichtsunterricht. „Die genauen zeitlichen Abläufe sind für uns nur nebensächlich“, erklärt Annette Schmidt. „Wir gehen alles spielerisch und mit viel Humor an. Die Verbindung von Humor und Ästhetik ist das, was für diese Performance im Vordergrund stand.“ Die Zuschauer erwarte entsprechend ein heiterer Abend mit einer surreal-poetischen Performance zwischen geschichtlicher Realität und theatraler Fiktion.

Willkommen sind beim Theater K alle Interessierten, egal ob sie Vorwissen zu Karl dem Großen mitbringen oder nicht. „Man muss sich vorab nicht mit Karl befasst haben, um unsere Performance zu verstehen“, erklärt Tänzerin Simone El Mellouki Riffi. Auch vom Namen der Veranstaltung solle man sich nicht abschrecken lassen. „Man muss Being Charlemagne #1 nicht gesehen haben, um den zweiten Teil zu verstehen. Das ist nicht wie ein Zweiteiler im Kino!“

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