Aachen - Theater K: Rosarot und im Dienste der Liebe

Theater K: Rosarot und im Dienste der Liebe

Von: Christoph Classen
Letzte Aktualisierung:
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Zwei L(i)ebemänner stapeln gar nicht tief: Bei „Making of Liebe” im Theater K gehen die Darsteller und Regisseure Christian Cadenbach und Stephan Wurfbaum wieder Amors Pfeilen nach.

Aachen. Die Unschuld ist verloren, dass erste Mal haben Christian Cadenbach und Stephan Wurfbaum hinter sich. Spaßig war es auf jeden Fall, nicht nur für die Darsteller, sondern auch fürs Publikum. Die Vorstellungen von „Liebe: Praktisch geht fast alles!” trafen jedenfalls auf große Gegenliebe und deswegen müssten auch einige Zusatzaufführungen gegeben werden.

Da verwundert es wenig, dass die beiden Mimen derzeit einer Fortsetzung der Erfolgsgeschichte den letzten Schliff geben. „Making of Liebe. Ein bunter Abend auf Level 2 - für Anfänger und Fortgeschrittene!” heißt das Stück, das am Donnerstag, 21. Januar, 20 Uhr, im Theater K, Ludwigsallee 139, Premiere feiert. Sicher ist: Wurfbaum und Cadenbach wollen dem Publikum mehr bieten, als einen Aufguss des Vorgängers. Es soll anders sein als beim ersten Mal, dass lässt sich ja auch gar nicht vermeiden, sagt Wurfbaum: „Wir sind ja nicht mehr so naiv. Im positiven Sinne naiv.”

Natürlich sei der Gedanken „verführerisch” das vorhandene, funktionierende Gerüst einfach neu zu füllen. Aber das wollten sie nicht, deswegen präsentieren die Schauspieler nicht nur neue Inhalte, sondern diese auch in neuer Form. „Bei uns beiden ist das wohl auch die Lust, sich an einer Sache die Zähne auszubeißen”, analysiert Cadenbach.

Kein Problem hatten sie damit, neuen Stoff zu finden. Cadenbach: „Schon beim ersten Teil hatten wir zuerst ein Fünf-Stunden-Bühnenprogramm.” Thematisch war die Liebe für die beiden also keinesfalls ausgereizt. Präsentieren will sie das Duo in „neuer Atmosphäre, neuer Ästhetik.” Dass die Darsteller dabei rosarote „Arbeitsanzüge der Liebe” tragen werden, ist der Sache natürlich dienlich. Ganz generell soll es diesmal ein bisschen weniger Revue und dafür etwas theatraler werden.

Die Texte, die dabei zum Einsatz kommen reichen von Ovids „Ars Amatoria” bis zu Mallanagas „Kamasutra”. Und mit Manns Hochstapler Felix Krull ist sogar ein alter Bekannter aus dem vorherigen Liebesspiel mit von der Partie. Ansonsten gibt es natürlich eine Menge Neues. Vielleicht verspürt Cadenbach auch deswegen in Gedanken an die bevorstehende Premiere Herzklopfen. In Anbetracht des Thema sicher nicht die schlechtesten Voraussetzungen.

Nach der Premiere am Donnerstag, 21. Januar, 20 Uhr, im Theater K, Ludwigsallee 139 wird „Making of Liebe. Ein bunter Abend auf Level 2 - für Anfänger und Fortgeschrittene!” noch an folgenden Terminen jeweils um 20 Uhr gezeigt: 27. und 31. Januar sowie 3., 5., 6., 10., 12., 14., 19., 20. und 26. Februar. Karten gibt es in der Servicestelle der AZ an der Buchkremerstraße und im Verlagsgebäude des Zeitungsverlages, Dresdener Straße 3 (Parkmöglichkeit), sowie in allen Vorverkaufsstellen der AZ. Reservierungen/Vorbestellungen sind telefonisch leider nicht möglich.
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