Aachen - Theater-Chefs sollen bleiben

Theater-Chefs sollen bleiben

Von: Matthias Hinrichs
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Auch hinter den (politischen) Kulissen stehen in Kürze wieder zwei der exponiertesten Vertreter der regionalen Kultur im Mittelpunkt: Die Verlängerung der Verträge von Theaterintendant Michael Schmitz-Aufterbeck und Generalmusikdirektor Marcus R. Bosch wird die Fraktionen in den nächsten Wochen beschäftigen.

Dem Vernehmen nach stehen die Aussichten sehr gut, dass beide Herren dem regionalen Bühnenleben erhalten bleiben.

Noch freilich halten sich die beteiligten Hauptakteure gänzlich bedeckt - sowohl Bosch als auch Kulturdezernent Wolfgang Rombey mochten auf AZ-Anfrage keinen Kommentar abgeben: Ende kommender Woche soll der interessierten Öffentlichkeit Näheres mitgeteilt werden, hieß es.

Von politischer Seite wurde am Freitag indes bereits einhellige Zustimmung signalisiert, die Zusammenarbeit mit der kreativen Doppelspitze fortzusetzen. „Zwar haben die Fraktionen noch nicht konkret diskutiert, aber ich gehe davon aus, dass alle für eine Verlängerung der Verträge sind”, sagte der Vorsitzende des Betriebsausschusses, CDU-Ratsherr Hubert Bruynswyck, der AZ am Freitag. Grünen-Ratsherr Hermann Josef Pilgram sieht das genauso.

Genügend Zeit, die Details festzuzurren, ist allemal: Der Fünfjahresvertrag von Schmitz-Aufterbeck läuft erst Mitte 2010 aus, der Kontrakt mit Bosch wurde im Oktober 2005 bis 31. Juli 2011 verlängert - wenn auch mit „Ausstiegsklausel”, die der GMD im Juli dieses Jahres wahrnehmen könnte.

Darauf allerdings deutet zurzeit nichts hin - im Gegenteil. Denn die Chancen stehen bestens, dass dem Sinfonieorchester in Kürze ein lang gehegter Traum erfüllt wird. Die Pläne zur Einrichtung eines neuen Proberaums im alten Umspannwerk der Stawag an der Borngasse (wir berichteten) sind ebenfalls weiter gereift. „Zwar müssen wir auch hier noch eine Regelung mit der Aachen Münchener finden, die das Objekt von der Stawag erworben hat”, sagt Bruynswyck. „Aber ich bin zuversichtlich, dass wir bald zu einer sehr erfreulichen Lösung kommen werden.”
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