Aachen - „Teufel-Printen-Hexerei”: Öcher Geschichte(n) spannend aufbereitet

„Teufel-Printen-Hexerei”: Öcher Geschichte(n) spannend aufbereitet

Von: Robert Baumann
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Spannende Geschichte(n): Die A
Spannende Geschichte(n): Die Aachener Autorin Sabine Mathieu (rechts) stellt gemeinsam mit Irmgard Meyer-Purpar und Verleger Hans Jürgen Meyer ihr neues Buch „Teufel-Printen-Hexerei” vor. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wie entdeckte Kaiser Karls Pferd das Aachener Wasser? Wie kam die Klappergasse zu ihrem Namen? Warum verlor der Teufel in der Domtür seinen Daumen? Und wie kamen die Aachener an das Rezept für ihre Printen? Antworten gibt das neue Buch „Teufel-Printen-Hexerei” der bekannten Aachener Autorin und Stadtführerin Sabine Mathieu.

Auf 128 Seiten präsentiert sie wahre und legendäre Geschichten aus Aachen und beschränkt sich dabei nicht allein auf die Inhalte der einzelnen Sagen, sondern erzählt die Geschichten in ihrem realen historischen Zusammenhang.

Bekanntes und Unbekannteres

„Diese Geschichten müssen immer wieder erzählt werden, damit sie nicht aus unserem Bewusstsein verschwinden und in Vergessenheit geraten”, erklärt Mathieu die Intention ihres Buches. Neben bekannten Geschichten über Kaiser Karl, den Klenkes, Einhard oder das Fabelwesen „Bahkauv”, erfährt der Leser in dem bebilderten Buch auch Wissenswertes über weniger im Bewusstsein verankerte Geschichten.

Beispielsweise die vom „Haus Eulenspiegel” und dem heutigen „Postwagen”. Der Spitzname des Holzhäuschens „Haus Eulenspiegel” geht demnach auf den Buchhändler Freialdenhoven zurück, „der weder Lesen noch Schreiben konnte und massenweise Bücher verkauft hat”, erläutert die Autorin.

Er soll ein beliebiges Buch aufgeschlagen und seinen Kunden Geschichten „vorgelesen” haben, meist die des Till Eulenspiegels. Ein weiterer Abschnitt des Buches steht ganz im Zeichen der Hexerei - von der Hexenverfolgung über den Hexensabbat am Fischmarkt bis hin zur Geschichte der Hexe Mobesin.

„Die Geschichten spiegeln das Aachener Leben und die Aachener Mentalität aus verschiedenen Jahrhunderten wider. Nur wer die Historie kennt, entwickelt auch eine Identifikation mit seiner Stadt”, erläutert Mathieu. Aus diesem Grund sind die Geschichten auch für jüngere Leser verständlich geschrieben. Und ab und an mit einem „rheinischen Augenzwinkern”, sagt die gelernte Bankkauffrau und Journalistin mit einem Lächeln.

„Wie ein Roman”

Und auch Buchverleger Hans Jürgen Meyer ist von der Art des Schreibstils sichtlich angetan: „Das Buch liest sich wie ein Roman und die einzelnen Geschichten bauen aufeinander auf. Das kann man gut seinen Kindern abends vorlesen.”

Das Buch „Teufel-Printen-Hexerei” (ISBN: 978-3-89899-729-4) ist ab sofort für 12,95 Euro im Meyer&Meyer Verlag im gesamten Buchhandel erhältlich. Es ist bereits das zweite Buch von Sabine Mathieu im Meyer&Meyer Verlag, die schon den Stadtführer „Aachen entdecken” veröffentlichte.
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