Aachen - Tennis Stadtmeisterschaft: Toller Sport mit Wohlfühlatmosphäre

Tennis Stadtmeisterschaft: Toller Sport mit Wohlfühlatmosphäre

Von: André Schaefer
Letzte Aktualisierung:
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Sorgen für die richtige (Be-)Spannung auf dem Court: Anke Adler und Fred Gräsner vom PTSV, der die Tennis Stadtmeisterschaft ausrichtet. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Aufschlag zum dritten Satz: Dass der PTSV Aachen in diesem Jahr zum dritten Mal in Folge die Tennis Stadtmeisterschaft austrägt, war nach der positiven Resonanz der letzten beiden Jahre abzusehen. Dass der knapp 400 Mitglieder zählende Verein allerdings kurz davor steht, die Anzahl der Teilnehmer wieder zu übertreffen, darf getrost als enormer Erfolg bezeichnet werden.

„Rückblickend gesehen sind wir von Jahr zu Jahr gewachsen“, freut sich Anke Adler, Turnierleiterin der Stadtmeisterschaft. Vom 13. bis 28. April fliegen die Bälle auf der Anlage am Eulersweg übers Netz. Über 250 Teilnehmer werden dann vom Veranstalter erwartet.

Das Turnier richtet sich an Spieler sämtlicher Spielstärken. Die Teilnehmerfelder werden in A-Konkurrenzen (Leistungsklassen 1-15) und B-Konkurrenzen (Leistungsklassen 13-23) unterteilt, zusätzlich werden altersmäßige Staffelungen vorgenommen. Erstmalig wird in diesem Jahr das Angebot auch für Spieler der Altersklasse 60 plus erweitert. „Ganz besonders freuen wir uns zudem, dass wir erstmals in den Jugendklassen U12 und U14 Jugendturniere mit Ranglistenwertung anbieten dürfen. Das gibt es hier in der Region nicht allzu oft“, weiß Adler.

In einem Punkt dürfte die Aachener Stadtmeisterschaft im Tennis im Vergleich zu anderen Turnieren in der Region ohnehin eine Rarität sein: „Wir bieten ein Turnier mit einer besonderen Atmosphäre. Uns war es von Beginn an wichtig, dass es hier familiär und freundlich zugeht. Wir kümmern uns um jeden einzelnen Spieler. Das ist bei größeren Turnieren im Tennis, wo alles sehr anonym abläuft, nicht immer der Fall“, betont Fred Gräsner, Vorsitzender und ebenfalls zuständig für die Turnierleitung.

Kein Wunder, dass die Teilnehmer der ersten Stunde auch in diesem Jahr wieder dabei sind. Was die Spieler des Turniers ausmacht? „Sie sind auf jeden Fall hart im Nehmen“, lacht Adler. Schließlich fanden im vergangenen Jahr zu Beginn der Stadtmeisterschaft durchaus Partien bei Regen und kühlen Temperaturen auch unter freiem Himmel statt. „Wir können notfalls auch in die Halle ausweichen, versuchen aber schon, das Turnier überwiegend im Freien auszutragen“, so die Turnierleiterin.

Stolz ist man beim PTSV im Übrigen auf die seit Jahren erfolgreich praktizierte Jugendarbeit. Sowohl die 1. Junioren- als auch die 1. Knabenmannschaft hat den Aufstieg in die 2. Verbandsliga geschafft, ein Großteil der jungen Talente ist auch bei der Stadtmeisterschaft mit dabei. „Unsere Jugendarbeit trägt mittlerweile erste Früchte Über 200 unserer Mitglieder sind Jugendliche. Viele Nachwuchsspieler haben bereits den Sprung in die erste Mannschaft geschafft“, freut sich Gräsner.

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