Aachen - TedxRWTH-Konferenz: Ein Treffen soll die Welt besser machen

TedxRWTH-Konferenz: Ein Treffen soll die Welt besser machen

Von: Lee Beck
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Organisieren die Konferenz am 9. Mai: Tina Winzen, Tim Leonhardt, Nada Abedin, Gregor Bransky, Vanessa Wenzel (von links). Foto: Ralf Roeger

Aachen. Der Bestsellerautor Ferdinand von Schirach wird bei einer außergewöhnlichen Veranstaltung seine Visionen und Ideen präsentieren. „Into the Kaleidoskop“ lautet der Titel der sogenannten TedxRWTH-Konferenz am Samstag, 9. Mai. Insgesamt sieben Redner werden in maximal 18-minütigen, erzählenden Vorträgen ihre Perspektiven schildern.

Darunter sind auch die im Exil lebende und durch eine Verwechslung bekannt gewordene Iranerin Neda Soltani und der Verfechter des Grundeinkommens, André Presse.

Ted-Konferenzen gibt es seit den 1990er Jahren einmal im Jahr. Sie sind weltverbesserisch, idealistisch, innovativ. Das unabhängige, kleinere Format Tedx gibt es erst seit 2009. Die RWTH Studenten haben es im vorigen Jahr zum ersten Mal nach Aachen geholt.

„Wir wollen nicht nur die Leute begeistern, sondern auch im Nachhinein soll ein Gespräch, eine Community, entstehen“, sagt der RWTH-Student Tim Leonhardt. So werden sich die Redner während der Pausen der Konferenz auch unter die Zuschauer mischen. Sie erhalten keine Honorare, die Konferenz darf keinen Profit erwirtschaften und die Vortragenden müssen wissenschaftliche Standards einhalten.

Das Veranstaltungsmotto rund ums Kaleidoskop soll die Vielfalt der Perspektiven und Ideen bei TedxRWTH spiegeln. Schließlich sieht jeder, der in das optische Gerät schaut, etwas anderes. „Grundeinkommen, persönliche Geschichten, wie Kinder spielen lernen, rechtsphilosophische und gesellschaftspolitische Fragen sind ein paar der Themen“, sagt Nada Abedin.

Den Studenten ist besonders wichtig, den interdisziplinären Gedankenaustausch zu fördern – die RWTH sei eine vielfältige Universität, trotz ihres ingenieurwissenschaftlichen Rufs.

Die Teilnehmerzahl ist auf 100 Zuhörer begrenzt, das gibt Ted so vor. „Aber trotzdem ist es nachhaltig“, sagt Nada Abedin, denn die Reichweite von TedxRWTH wird über den Livestream vergrößert. Später können alle Vorträge im Internet angesehen werden. Als Veranstaltung wollen die Studenten TedxRWTH etablieren, um so in der Zukunft weiter wachsen und Ideen verbreiten zu können.

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