Tanznachwuchs zeigt Spitzenleistungen

Von: Marie Eckert
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„Alles ist verwickelt“: Schüler des der Käthe-Kollwitz-Schule bei der Premiere des Projekts „Schrittmacher Generation II“. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Zum 19. Mal schon findet das internationale Tanzfestival „Schrittmacher“ in Aachen und Heerlen statt. Das Projekt „Schrittmacher Generation II“ ist aber neu. Zum ersten Mal konnten sich auch junge Nachwuchskünstler präsentieren – ganz nach dem Motto „sehen und gesehen werden“.

Veranstalter war der Kulturbetrieb der Stadt Aachen. 13 Gruppen aus Aachen, der Region, Kerpen und sogar aus Bonn zeigten im ausverkauften Ludwig Forum, was sie konnten. „Ursprünglich dachten wir an eine kleine Veranstaltung mit fünf Gruppen, aber dann haben sich plötzlich gute 30 beworben“, freute sich Projektleiterin Yvonne Eibig. Knapp 140 Teilnehmer von sechs bis 21 Jahren haben bei dem Nachwuchs-Festival mitgetanzt, Von Schul-AGs bis hin zu professionellen Tänzern war alles dabei.

Und auch sonst war alles bunt gemischt: Von HipHop über Ballett gab es alles zu sehen – sogar eine junge Gruppe von sechs Stepperinnen war dabei. Als Panzerknacker verkleidet zeigten sie das Stück „Zeiträuber“ und steppten um den heiß begehrten Tresor. Passend zum Stück war da aber kein Geld drin, sondern allerlei Zeit – Urlaubszeit, Erzählzeit, Ausschlafzeit. Im Solo danach standen der Druck und die innere Unruhe im Mittelpunkt, langsam ging es am Boden los, bevor sich die Tanzdarbietung immer weiter zu einem regelrechten inneren Kampf steigerte.

Danach gab es nochmal einen Stimmungsumschwung. 13 Mädchen in schwarzen und roten Kleidchen zeigten ihre aufeinander abgestimmten Figuren. In zwei Blocks waren die Tanzdarbietungen aufgeteilt, eine morgens, eine nachmittags. Zwischendurch war aber trotzdem volles Programm: Neben zwei Workshops für Kinder und Jugendliche gab es einen Vortrag zur pädagogischen und künstlerischen Arbeit mit inklusiven Gruppen.

Von Kindern für Kinder sei das Projekt, sagte Carmen Capellmann vom Veranstaltungsmanagement der Stadt. „Die Kinder stehen auf der Bühne, aber sitzen auch davor, schauen den anderen zu und lassen sich inspirieren“, erklärte sie weiter. Und Yvonne Eibig ergänzte: „Das Wichtigste ist, dass die Jugendlichen selber mitwirken, Spaß haben und dass die Stücke mit und von den Tänzern aus entstehen.“

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