Düren - „Tag der Offenen Tür“ in der Musikschule Düren

„Tag der Offenen Tür“ in der Musikschule Düren

Von: km
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Voller Einsatz auf zwei Stühlen: Dirigent Renold Quade mit einer Gruppe musizierender Jungen und Mädchen. Foto: km
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Musikschullehrer Joachim Locker am Samstag mit einem jungen Klarinetten-Trio.

Düren. Alles einmal anfassen, ausprobieren und erste Töne spielen. Die Musikschule Düren in der Tivolistraße öffnete am Samstag ihre Türen für große und kleine Musikinteressierte. Bei diesem halbjährlichen „Tag der offenen Tür“ wurde eine Mischung aus Vorführungen, Konzerten und Workshops präsentiert.

„Wir hören von vielen, dass sie schon immer mal ein Instrument spielen wollten“, erklärt Musikschulleiterin Andrea Nolte. „Heute ist es leichter die Hemmschwelle zu übertreten und sich zu trauen, einfach mal etwas auszuprobieren.“ Während die meisten Gäste Kinder aller Altersgruppen waren, konnten sich auch Erwachsene informieren und Instrumente testen.

Der sechsjährige Max hatte sich eigentlich schon entschieden. „Ich möchte Schlagzeug spielen“, sagt er. „Aber vorher will ich alles andere testen.“ Also wurde auch die Querflöte fleißig probiert. Unter Anleitung wurde zunächst mit dem Mundstück geübt und es ist gar nicht so leicht, da überhaupt einen Ton rauszubekommen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten schaffte der Sechsjährige aber die erforderliche Lippenstellung und durfte stolz einmal das komplette Instrument ausprobieren.

Zwei Räume weiter versuchte sich der fünfjährige Gabriel am Klavier. Wie auch Max hatte er bereits die musikalische Früherziehung besucht und war nun auf der Suche nach dem richtigen Instrument. „Ich habe auch schon Flöte ausprobiert“, sagt Gabriel. „Aber das Klavier macht mir bisher am meisten Spaß. Wenn ich groß bin, möchte ich mal ein Instrument richtig gut spielen können.“

Die erste Performance am Flügel war durchaus überzeugend. Sechshändig spielten zwei Kinder zusammen mit dem Lehrer. Sobald dieser eine Begleitung dazu zauberte, klang dieser erste Kontakt mit einem Tasteninstrument schon fast professionell.

Über den ganzen Tag verteilt präsentierten Musikschüler außerdem ihr Können in verschiedenen Konzerten. Trotz leichten Nieselregens spielten Schüler aus Bläserklassen der Grundschule Lendersdorf-Niederau, der Grundschule Nideggen, der Realschule Wernersstraße, des Burgau Gymnasiums und der Anne-Frank Gesamtschule auf dem Parkplatz vor dem Musikschulgebäude erstmalig unter der Leitung von Renold Quade zusammen.

Andreas Nolte betonte, dass ein erster Musikunterricht nicht an finanziellen Hindernissen scheitern müsse. „Wir haben zum einen Leihinstrumente für den Anfang, so dass nicht direkt ein teures Instrument angeschafft werden muss“, sagt sie. „Außerdem gibt es auch finanzielle Förderung für den Unterricht. Es muss kein interessiertes Kind aus finanziellen Gründen draußen bleiben.“

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