Szenario des Glücks: Comenius-Projekt am Anne-Frank-Gymnasium

Von: mec
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Den europäischen Gedanken leben: Schüler des Anne-Frank-Gymnasiums nehmen zum dritten Mal am Comenius-Projekt teil. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Fünf Nationen waren in der Aula des Anne-Frank-Gymnasiums versammelt – Frankreich, Spanien, England, die Türkei und Deutschland. Über 60 Lehrer und Schüler waren es, die sich dort getroffen hatten, um Eltern und Angehörigen das Comenius-Projekt vorzustellen.

Das Laurensberger Gymnasium nimmt nämlich schon zum dritten Mal an dem Projekt teil, das Motto lautet „Szenario des Glücks“, Projektleiterin ist die Lehrerin Ruth Rebière.

Das Comenius-Projekt ist ein Förderprogramm der EU für lebenslanges Lernen. Einige Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, die jeweiligen Partnerschulen für fünf Tage zu besuchen – ohne dass dabei Kosten entstehen. Das Ziel: Der europäische Gedanke und das interkulturelle Bewusstsein im Schulalltag sollen gestärkt werden.

Im September 2013 startete das dritte Comenius-Projekt am Anne-Frank-Gymnasium, es dauert noch bis Juli 2015. Nach und nach besuchen alle Schüler die Partnerländer, im Januar waren sie in Newcastle, an einer Schule für körperlich und geistig behinderte Kinder.

In dieser Woche sind die Aachener die Gastgeber. Und die Gäste haben schon einiges erlebt und gesehen: Am Montag begrüßte Bürgermeisterin Dr. Margarethe Schmeer alle Projektteilnehmer im weißen Saal, am Mittwoch besuchten alle zusammen Köln, am Donnerstag wanderten die Schüler und Lehrer zusammen durch den Aachener Wald.

Gemeinsam erarbeiten die Schülerinnen und Schüler des Comenius-Projekts außerdem einen Film zum Motto „Szenario des Glücks“. Es werden Momente aus dem Leben der Jugendlichen festgehalten, die das individuelle, nicht materialistische Glück in den Vordergrund stellen und die Jugendlichen in Aktion zeigen. Dazu wurden verschiedene Szenen, etwa in der Schule, am Rhein, in der Aachener Natur und auf der Brücke in Newcastle, gedreht.

In der Aula präsentierten die Jugendlichen also das Projekt, zeigten Fotos, stellten sich vor. Zum Schluss tanzten alle zu türkischen Tänzen – eine Einstimmung auf den Oktober, da geht’s nämlich für die Comenius-Teilnehmer nach Ankara.

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