Sylvesterlauf: Schon bei der Anmeldung ist richtig Tempo gefordert

Von: Peter Schopp
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Laden zum Sylvesterlauf: von links Karin Feldmann, Gabriele Reimers und Björn Kopac (alle DLC) sowie Klaus-Peter Klein (AOK), Franz Kirch (Sparkasse) und Bernd Claßen (AOK). Foto: Michael Jaspers

Aachen. Auch wenn es kein entscheidender Punkt ist, so freut man sich beim DLC Aachen doch, beim 39. Sylvesterlauf den Startern wieder Funktionsshirts überreichen zu können. „Im letzten Jahr hatten wir an dieser Stelle einen Engpass“, weiß Cheforganisator Björn Kopac. Das Sponsoring von AOK, Stawag, Sparkasse Aachen und Hit-Markt Sütterlin eröffnet diese Möglichkeit nun wieder.

Dass dieser Umstand für eine Teilnahme nicht ausschlaggebend ist, bestätigen die bisherigen Anmeldezahlen. „Wir werden unsere Teilnehmerkapazitäten auch in diesem Jahr wieder voll ausschöpfen“, ist Kopac stolz auf den Stellenwert des Kultlaufes und kann nur empfehlen, sich rechtzeitig online für den gewünschten Lauf anzumelden.

Drei Distanzen stehen dabei für mehr als 2000 Starter zur Wahl: Der Schülerlauf über 1,9 Kilometer (eine große Runde), der Volkslauf mit einer Länge von 4,8 Kilometern (drei kleine Runden, maximal 900 Starter) und der Hauptlauf, bei dem 10,3 Kilometer absolviert werden müssen (drei kleine und drei große Runden, maximal 1200 Starter). Die Streckenführung ist bei allen drei Läufen gleich, einziger Unterschied: Bei der kleinen Runde wird durch die Trichtergasse gelaufen, bei der großen Runde durch die Paulusstraße.

Beim DLC weiß man natürlich um die Probleme einer innerstädtischen Laufstrecke, aber das Flair rund um Dom und Rathaus gleicht alles wieder aus. „Für uns ist das organisatorisch natürlich immer eine Herausforderung, aber wir haben das in der Vergangenheit stets gut hinbekommen“, schaut Karin Feldmann auf vorherige Sylvesterläufe zurück. Die meisten der Vereinsmitglieder sowie Menschen aus dem Dunstkreis des DLC sorgen dafür, dass der sportliche Jahresausklang durch die Altstadt ein ungetrübtes Erlebnis wird.

So sind während der Vorbereitung und am Veranstaltungstag über 400 helfende Hände damit beschäftigt, Probleme zu lösen und Tipps zu geben, Tee auszuschenken, Startnummern auszugeben und Medaillen zu überreichen. Denn die gibt es auch bei den Teilnehmern des Schülerlaufs. Ansonsten erhält jeder Teilnehmer ein Funktionsshirt, und damit eigene Laufutensilien – und gleich noch ein Startnummernband anstelle der berühmt-berüchtigten Sicherheitsnadeln dazu. Das Feld ist also geebnet für Kinder mit Eltern an der Hand, für verkleidete Laufgruppen oder Sylvesterlauf-Erstabsolventen, für jeden dürfte etwas dabei sein.

Das Aufwärmprogramm beginnt rechtzeitig vor den Läufen auf dem Markt und soll die Aktiven auf den anspruchsvollen Weg vorbereiten. Die Spitzenläufer werden natürlich mit Hilfe von Führungsrädern durch das enge Läuferfeld geleitet, und damit es dabei nicht zu heiklen Situationen kommt, ist das Laufen mit Musikberieselung mittels Kopfhörern untersagt. Den Siegern winken dann Gutscheine, die in der Aachener Geschäftswelt eingetauscht werden können.

Die zugehörigen Siegerehrungen finden immer kurz nach den jeweiligen Läufen statt. Franz Kirch von der Sparkasse sowie Klaus-Peter Klein und Bernd Klaßen von der AOK outen sich als laufunterstützende Arbeitgeber: „Wir machen natürlich mit einer Mannschaft mit, das hat mittlerweile Tradition“, verkünden sie unisono. Und sie wissen: Die zahlenmäßig größte Teilnehmergruppe sahnt auch noch einen kleinen Geldpreis für die Klassen- oder Mannschaftskasse ab.

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