SuperC: Außenstelle des Ausländeramts wird verstärkt

Von: mas
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Setzen die Kooperation fort: Städteregionsrat Helmut Etschenberg und RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven (rechts). Foto: Ralf Roeger

Aachen. Positive Akzente setzen und Studenten aus dem Ausland gut beraten: Das ist gemeinsame Absicht der RWTH und der Städteregion. Deshalb wurde vor fünf Jahren eine Außenstelle des Ausländeramtes im SuperC am Templergraben eingerichtet.

Das Modell hat sich offenbar bewährt. Städteregionsrat Helmut Etschenberg und RWTH-Kanzler Manfred Nettekoven haben einen Kooperationsvertrag für weitere fünf Jahre unterschrieben. Im SuperC werden künftig vier statt drei Mitarbeiter für die der Studenten und wissenschaftlich Beschäftigten aus dem Ausland zuständig sein.

Laut Nettekoven ist das ein „tolles Projekt“. Denn ein Gesicht, das einem gegenübersitze, sei durch keinen Computer zu ersetzen. Er verwies auf seine eigenen Auslandserfahrungen: „Da ist man immer froh, wenn es Menschen gibt, die einen beraten.“ An der RWTH erfolgt diese Beratung Hand in Hand. Während das Ausländeramt Fragen zur Aufenthaltsgenehmigung klärt, hilft das International Office bei Studienfragen oder der Wohnungssuche. Die Zusammenarbeit zeichne sich durch kurze Dienstwege und enge Absprachen aus. Fragen zu Aufenthalt oder Visum könnten so schneller bearbeitet werden. „Niemand muss mehr stundenlang vor dem Ausländeramt Schlange stehen oder gar nachts davor auf der Straße schlafen“, sagte Etschenberg.

Im Jahr 2014 gab es an der RWTH rund 7000 internationale Studenten. Die meisten kamen aus China, gefolgt von Indien und der Türkei. Laut Etschenberg ist das „Welcome-Center“ in der RWTH ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. „Schließlich wollen wir die besten Köpfe“, meinte er, deshalb sei es eigentlich selbstverständlich, ihnen einen möglichst einfachen Zugang zur Uni zu gewähren. „So einen ‚Welcome Service‘ wie an der RWTH gibt es an keiner anderen Uni“, meinte Etschenberg. Dazu zählen unter anderem Orientierungstage, Sprachkurse, sogenannte Buddys, die die Studenten betreuen, und die Begleitung bei Behördengängen.

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