„Superbulle” Tom Gerhardt auf Ganovenjagd im Tierpark

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Film ab für die „Superbullen”: Hilmi Sözer (links) und Tom Gerhardt mit ihren neuen Fans Tim und Ben, ihres Zeichens stolze Sohnemänner von Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf, der den Dreh in Aachen ermöglichte.

Aachen. Bullen im Tierpark - nichts Besonderes? Falsch! „Superbullen” waren es nämlich, die dem Öcher Zoo am Wochenende ihre Aufwartung gemacht haben. Und zwar nicht irgendwelche.

Komiker-Ass Tom Gerhardt persönlich drehte dort für seinen gleichnamigen Streifen, produziert von keinem Geringeren als Filmemacher-Guru Bernd Eichinger.

Ganz diskret hatte das Team den Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf in der Nacht auf Samstag als Hausherrn für sein Set auserkoren. Dabei spielt die Komödie eigentlich in Köln - über seinen Inhalt halten sich die Macher einstweilen bedeckt.

Die Story entspinnt sich jedenfalls an der tierischen Rivalitäten zwischen dem 1. FC und den kickenden Bayern aus München. Ein durchgeknallter Fan der notorischen Ligastürmer von der Isar hat es ausgerechnet aufs Maskottchen der Kölner, den berühmten Geisbock, abgesehen.

Damit nicht genug: „Superbulle” Tom Gerhardt wird als beamteter Grünrock alsbald auch in die mysteriöse Entführung eines Tasmanischen Beutelteufels aus dem Kölner Zoo verwickelt.

Und die Zelluloid-Spezialisten verlegen den schrillen Coup kurzerhand in den Euregio-Zoo - weshalb der eine oder andere Zaungast sich am späten Freitagabend tierisch wundern dürfte, dass am Tor an der Drimbornstraße plötzlich ein Schild mit der Aufschrift „Kölner Zoo” prangt...

Und natürlich darüber, dass der Parkplatz vor dem Tierpark sich in Windeseile in eine Wagenburg für das Filmteam verwandelt hat. Hektik bestimmt die Szenerie - denn der Streifen will in 28 Tagen abgedreht sein.

Und weil selbst die Aachener kein waschechtes exemplar des exotischen Vierbeiners aufzubieten haben, wird der Part des tasmanischen „Beute(l)teufels eben durch ein täuschend echt wirkendes High-Tech-Double übernommen, das per Funksteuerung bewegt wird.

Tom Gerhardt hat am Rande dennoch Zeit, ein paar nette Worte über Aachen zu verlieren. Gern erinnere er sich an seine Auftritte im Audimax, gibt der Komiker brav zu Protokoll, „weil da immer eine wahnsinnige Stimmung ist”. Mal sehen, ob die örtlichen Fans dem neuen Leinwand-Epos ebenso frenetisch feiern werden.
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