Süßer Bambinilauf, toller Rekord

Von: Tim Habicht
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„Auf die Plätze, fertig – los“: Auf dem Sportplatz Inde-Hahn fiel der Startschuss zum beliebten Kitzenhauslauf. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Beim zwölften Kitzenhauslauf in der Voreifel mit vielen Familien und Kindern sind fast 600 Läuferinnen und Läufer an den Start gegangen. Der Niederländer Jorrit van der Raadt legte die Bestzeit auf der 4,4 Kilometer langen Strecke hin.

Der Unterschied zwischen beiden Starts war enorm. Auf der einen Seite preschte der aus dem niederländischen Brunssum stammende van der Raadt mit hohem Tempo nach vorne. Er hatte schon nach wenigen Sekunden 20 Meter Vorsprung. „Der ging ab wie ein Zäpfchen!“, so Norbert Kindel, Organisator des Kitzenhauslaufes. Man konnte schon beim Start sehen, dass der Niederländer Großes bei diesem 4,4 Kilometer langen Volkslauf vorhatte. Und er hielt sein Tempo durch: 13 Minuten, 51 Sekunden – Streckenrekord! Und das vor dem durchaus in der Szene bekannten Markus Breuer.

Ganz anders dagegen der Start knapp eine Stunde später beim 300 Meter langen Bambinilauf. „Wenn die Kids teilweise in Pampers und Hand in Hand mit den Eltern von der Ziellinie stolpern, dann ist das schon zuckersüß“, schmunzelte Kindel. Und fügte hinzu: „Der Bambinilauf, an dem auch in diesem Jahr wieder sehr viele Kinder mitgemacht haben, ist ein echtes Highlight.“ Vor allem die Familienfreundlichkeit des Kitzhauslaufes macht diesen Lauf auch außerhalb von Aachen so beliebt. Er wurde zum zweitbeliebtesten Lauf der Rur-Eifel-Wertung gewählt – und zwar nicht von den Veranstaltern, sondern von allen Läuferinnen und Läufern. Dabei ist die Strecke ein großer Vorteil. Denn die abwechslungsreiche und anspruchsvolle Route führt vom Sportplatz Inde-Hahn mitten durch die Voreifel. Etliche Höhenmeter inklusive!

In diesem Jahr haben sich besonders viele Jungen und Mädchen beim 4,4 oder sogar zehn Kilometer langen Volkslauf an den Start begeben – trotz der harten Strecke. „Teilweise hatten die jungen Läufer sogar richtig, richtig gute Zeiten. Da fragt man sich schon manchmal, wie die das mit zehn oder elf Jahren überhaupt schaffen“, zeigte sich Kindel verblüfft. Für Nachwuchs ist also gesorgt. Auf und neben der Strecke war die Stimmung extrem gut. Es wurde gefeiert und getanzt, trotz kühler Temperaturen am Morgen. „Das Fazit fällt insgesamt sehr positiv aus. Leider kam die Sonne etwas zu spät heraus. Die hätten wir ein paar Stunden früher gebrauchen können“, resümierte Kindel. Doch trotz der eher kühlen Temperaturen zu Beginn des Kitzenhauslaufes, der neben dem 4,4 und zehn Kilometer langen Volkslauf auch einen ein Kilometer langen Schülerlauf, den 300 Meter langen Bambinilauf und einen zehn Kilometer langen Walking- und Nordic-Walking-Lauf anbot, kamen fast 300 begeisterte Zuschauer.

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