Stürmische Zeiten für die Herzogin

Von: Svenja Pesch
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Bereit für die große Premier
Bereit für die große Premiere: Die Theatergruppe „Actors Nausea” spielt am Donnerstag „The Tempest”. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Macht, Naturgewalten - und irgendwo dazwischen die vielleicht ganz große Liebe. In dem neuen Stück „The Tempest” von William Shakespeare begibt sich die Theatergruppe „Actors Nausea” in die Zeit von übersinnlichen Naturgewalten und edlen Herzogen.

Bereits seit zwölf Jahren inszeniert das englische Ensemble des Instituts für Anglistik und Amerikanistik der RWTH Aachen Theaterproduktionen jeglichen Genres. Nachdem Shakespeares „Sommernachtstraum” ein voller Erfolg war, wird nun seit März eifrig für „The Tempest” („Der Sturm”) geprobt. Das Stück handelt von Königin Alonsa von Neapel, die gemeinsam mit ihrem Sohn Ferdinand, Beraterin Gonzala und Antonia, der unrechtmäßigen Herzogin von Mailand, sowie einigen anderen aus der königlichen Gesellschaft nach einem ungeheuren Sturm auf einer Insel gestrandet ist.

Unwissend, dass der Sturm das Werk von Magierin Prospera ist, der rechtmäßigen Herrscherin von Neapel, die vor zwölf Jahren von ihrer machthungrigen Schwester Antonia erst entthront und dann auf dem Meer ausgesetzt wurde. Mit ihrer Tochter Miranda herrscht sie auf der namenlosen Insel über den Luftgeist Ariel und über den missgestalteten Caliban.

Den Sturm ließ Prospera aus Rache ganz bewusst über ihre Feinde kommen, da sie hofft, auf diese Weise wieder ihren Platz als Herzogin von Mailand einnehmen zu können. Doch nicht nur Neid und Missgunst liegen wie ein Schleier auf der Insel. Der unverheiratete Prinz Ferdinand begegnet dort nicht ganz zufällig Miranda, Prosperas Tochter.

Zwielichtige Pläne

Ob es die große Liebe ist und was für zwielichtige Pläne Sebastiana und Antonia schmieden, wird natürlich nicht verraten. Was aber gesagt werden kann, ist, dass das Stück in englischer Sprache nicht ausschließlich für Shakespeare-Kenner und perfekte Englisch-Könner geeignet ist, wie Jonas Freiwald, Mitglied der Gruppe, erzählt: „Das sprachliche Niveau ist schon sehr hoch, dennoch kann man sich gut in das Stück einfinden und problemlos folgen. Dafür haben wir ja auch eine Inhaltsangabe auf Deutsch gemacht.”

Premiere ist am Donnerstag, 19. Juli, um 20 Uhr im „Space” des Ludwig Forums an der Jülicher Straße. Weitere Termine sind am 20., 21. und 22. Juli. Karten gibt es unter http://www.actorsnausea.de oder in der Anglistischen Bibliothek, Kármánstraße 17-19.
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