Stockpuppenkabarett mit Donald Trump auf Jobsuche in Aachen

Von: Nina Krüsmann
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Wendelin Haverkamp, Resi Schumacher, Hubert Crott, Elfriede Schultz, Albert Henrotte und Karl Allgaier (von links) stellen das neue Programm des Stockpuppenkabaretts Pech & Schwefel vor. Foto: Martin Ratajczak

Aachen. „So etwas gibt es weltweit kein zweites Mal – und das nun schon seit zehn Jahren.“ Der Förderkreisvorsitzende des Öcher Schängche, Karl Allgaier, ist begeistert vom Erfolg des raffinierten Kabaretts Pech & Schwefel. Ab Freitag, 6. Oktober, gastiert das Stockpuppenkabarett zum zehnten Mal im Öcher Schängche.

Zum runden Geburtstag kommt es zu einer Begegnung mit den Höhepunkten bisheriger Programme, die Spitzenstockpuppen bringen aber natürlich auch ihre aktuellen Stockpuppenspitzen überall ein. „Und brandneue Sketche mit neuen Puppen gibt es auch“, verspricht Wendelin Haverkamp, verantwortlich für Idee, Text und Regie. „Er ist die Seele des Ganzen“, betont Allgaier, der mit dem Förderkreis das Projekt finanziert.

„Manuskript, Bühnenbild und Figuren werden mit allergrößter Liebe und Aufwand konzipiert. Und Pech & Schwefel ist stets nah dran am Aachener Leben“, betont Allgaier. Selbstverständlich hat auch Oberbürgermeister Marcel Philipp eine eigene Stockpuppe. Die Figur von Caroline Reinartz wird aus Respekt vor der Verstorbenen erst 2018 – dann mit Flügeln – wieder eine Rolle spielen.

Diesmal geht es um Donald Trump, der aus dem Weißen Haus in Washington rausgeworfen wurde, aber gerne weiter Präsident sein möchte. Egal wo. Also versucht er es in Aachen – eine Katastrophe bahnt sich an. Nur durch die große Koalition Aachener Politikgrößen wie „El Aschet“ und Exministerin Ulla kann Schlimmstes verhindert werden. Es gelingt den beiden, Donald für einen anderen Posten zu begeistern, der sich durch die künftige Stadtentwicklung anbietet: Er wird Präsident in der „Rue Antoine“. Und an der Grenze zu Burtscheid wird erstmal eine Mauer gebaut.

Show „Trödel für Blödel“

Eine weitere Überraschung gibt es in der Show „Trödel für Blödel“. Hier versuchen Bürger, alten Pröll zu verhökern, der sich im Keller angesammelt hat. Ein Oberbürgermeister inkognito bietet Erstaunliches an: Eine kaum gebrauchte Aachener Veranstaltungsstätte. Was da wohl unter den Hammer kommt? Zufällig kommt auch der Beinahe-Kanzler von Würselen vorbei. „Es ist eine gewagte Prognose, aber ich würde den Tipp auf mich nehmen, dass er der neue Bundeskanzler von Würselen wird“, lacht Haverkamp.

Ein Wiedersehen mit den legendären Figuren von „Marialein“ und „Gosef“, der Reaktor-Ratte Ede – frisch zurück aus Tihange – und natürlich mit der Bahn versprechen Spaß satt. „Die Bahn hat diesmal natürlich wieder einige neue Stationen und wird sich sogar auf eine Flugreise begeben“, kündigt Haverkamp an. Mit dabei sind als Puppenspieler Elfriede Schultz, Albert Baurmann, Otto Trebels, Peter Reuters und Anna Inkmann, sowie als Sprecher Resi Schumacher, Hubert Crott, Albert Henrotte und Wendelin Haverkamp selbst. Die Musik kommt in bewährter Form von Dieter Kaspari und Franz Brandt.

Für den guten Ton, also die Geräusche, zeichnet Freddy Matulla verantwortlich. „Gesprochen wird auf der kultigen Bühne im Schängchen Hochdeutsch mit kleinen sprachlichen Knubbeln. Aber alle Beiträge sind auch für ‚Immis‘ bestens verständlich“, versichert Haverkamp.

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