Aachen - Stets perfekte Töne für den guten Zweck

Stets perfekte Töne für den guten Zweck

Von: Nina Krüsmann
Letzte Aktualisierung:
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Junge Musiker spielen für den guten Zweck: Das Quartett Cheng-Hung Tsai, Nana Okumara, Hang-Ching Huang und Dmitri Berezin (v.l.). Foto: Andreas Schmitter
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Auch die Gitarristen Maurice Görtz und Farsan Rahvari brillieren beim Benefizkonzert. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. „Es ist doch einfach wundervoll, wenn man gemeinsam mit jungen Leuten Musik machen und anderen Menschen Freude bereiten kann. Schöner kann es nur noch sein, wenn man damit auch noch anderen Menschen helfen kann“, sagt Herbert Görtz, Dirigent und Direktor der Abteilung Aachen der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Seit drei Jahren veranstaltet die Musikhochschule in ihrem Konzertsaal am Theaterplatz im Advent ein Benefizkonzert mit Studierenden zugunsten des Vereins „Nele und Hanns Bittmann – Hilfsfonds für Kinder in Not in der Region Aachen“. Die Hochschule biete bewusst im großen Veranstaltungsreigen in diesen Tagen kein klassisches vorweihnachtliches Konzert, sondern ein Programm, welches das gesamte Repertoire der Musikhochschule widerspiegele, betonte Görtz bei der Begrüßung des Publikums im bis zum letzten Platz besetzten Auditorium. Verantwortlich für Organisation und Realisation des Konzertes zeichneten Professorin Claudia Kunz-Eisenlohr und Professor Hans-Werner Huppertz.

Das Eröffnungsstück, Féderico Mompous „Cancion y Danca No. 2“, bot einen ruhigen Einstieg in den Abend und passte damit aber durchaus zur besinnlichen Atmosphäre am zweiten Advent. Farsan Rahvari und Maurice Görtz überzeugten mit ihrem Gitarrenspiel. Danach eroberte eine größere Formation die Bühne: Hang-Ching Huang an der Oboe, Cheng-Hung Tsai an der Violine, Dmitri Berezin am Violoncello und Nana Okumara am Cembalo spielten Georg Philipp Telemanns „Sonate in c-Moll“ . Ebenso beeindruckend war die Darbietung von Gustav Mahlers „Scheiden und Meiden“ und „Rheinlegendchen“. Mezzosporanistin Makiko Kawaguchi und Wei Lee am Klavier ernteten hierfür ebenso großen Beifall wie die Gitarristen Nikolai Studenikin mit der „Fantasia d-Moll“ und Vendim Thaqi mit „Adagio op.44“. Wei Lee griff im Anschluss noch bei zwei weiteren Stücken in die Tasten. Sie begleitete bei Charles Gounods „Faites-lui mes aveux“ aus „Faust“ Mezzosopranistin Makiko Kawaguchi sowie bei„Que fais-tu, blanche tourterelle aus „Roméo et Juliette“ Mezzosopranistin Julie Vercauteren.

Traditionell weihnachtlichem Liedgut widmeten sich die Gitarristen Martin Friese und Julian Walter-Nussberger mit einer Interpretation von „Maria durch ein Dornwald ging“ und einem klassischen „Es ist ein Ros entsprungen“. Anschließend begeisterte Pianistin Hui Lin Gong mit einer „Jazz Fantasy on Mozart“, während Wei Leen und Juli Vercauteren mit „George“ von William Bolcolm einen stimmungsreichen Ausklang boten, bevor die Gäste sich bei heißem Punsch noch in angeregte Gespräche vertieften.

Auch Albrecht Peltzer, zweiter Vorsitzender des Vereins „Nele und Hanns Bittmann“, freute sich über den großen Zuspruch und dankte im Namen des Vereins allen Beteiligten für ihr großes Engagement im Sinne der guten Sache. Es war bereits das dritte Mal, dass das Adventskonzert der Hochschule für den Verein stattfand. Und fest steht schon: Am zweiten Advent 2017 werden Studierende der Hochschule wieder für Kinder in Not musizieren.

Die begeisterten Zuhörer am Sonntagabend waren wie immer sehr spendenfreudig, so dass nach einer unterhaltsamen musikalischen Stunde viele Scheine in den Spendenkörben landeten.

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