Stawag und Stadt unterschreiben Vertrag

Von: rub
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Alles im Blick: Ein Mitarbeiter überwacht die Netze von EWV und Stawag. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Für weitere 20 Jahre wurden am Dienstag in Haus Löwenstein am Markt zwischen der Stadt Aachen und der Stawag die Konzessionsverträge für Strom, Gas, Wasser und Wärme unterzeichnet.

„Unsere enge Zusammenarbeit hat bereits im Jahr 1967 begonnen und wir kennen uns sehr gut. Die Stawag ist eine 100-prozentige Tochter der Stadt Aachen. Daher freuen wir uns, da die Stawag für Aachen der denkbar sicherste Energieversorger ist”, sagte Oberbürgermeister Dr. Jürgen Linden nach seiner Unterschrift unter den Vertrag.

Nach geltendem EU-Recht habe man die Vergabe der Konzessionen diesmal ausschreiben müssen. Ein anderer großer deutscher Energieversorger habe nämlich ebenfalls Interesse angemeldet und sich um die Vergabe beworben.

Mit den Konzessionsverträgen wird geregelt, dass die Stawag das Wegenutzungsrecht erhält und ihre Versorgungsleitungen verlegen darf. Während die beiden Konzessionsverträge für Strom und Gas aufgrund der Liberalisierung der beiden Energiemarktsegmente nur den Netzbetrieb regeln, ist mit den Konzessionsverträgen für Wasser und Wärme die gesamte Versorgung, also der Netzbetrieb und die Lieferung, gemeint.

„Mit diesen Verträgen sichern wir den Fortbestand der Stawag für die nächsten 20 Jahre. Hätten wir die Konzessionen nicht erhalten, hätten wir die Stromleitungen abgeben müssen, und unsere Mitarbeiter hätten einen neuen Arbeitgeber erhalten”, freute sich auch Dr. Peter Asmuth, Vorstandsvorsitzender der Stawag.

Ähnlich zufrieden zeigte sich Asmuths Vorstandskollege Dr. Christian Becker: „Es ist eine gute Vereinbarung für beide Seiten. Alles Geld fließt wieder der Stadt Aachen zu.” Alleine 16 Millionen Euro pro Jahr zahlt die Stawag für die Konzessionen an die Stadtkasse.
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