Statt Sofa in den Wald: ATG entwickelt neue „Challenge“

Von: Hans-Peter Leisten
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Der Renner: Der immer noch neue Herbstlauf ist auch Bestandteil der neue ATG-Challange. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Auch die Winterzeit ist Laufzeit, kalte Temperaturen gelten nicht als Ausrede. Oder um es mit den Worten von Günter Drießen, Leiter der Leichtathletikabteilung der ATG, zu formulieren: „Wir wollen die Freizeit- und Hobbyläufer jetzt wachrütteln.“

Es geht also weiter. Nach den verschiedenen Volksläufen im letzten Quartal sei zwar eine kleine Verschnaufpause legitim gewesen – doch die Betonung liegt auf „klein“. Die ATG hat sich 2017 etwas einfallen lassen, um die Joggingfans in Bewegung zu halten. Unter dem Titel „Laufchallenge“ werden positive Reizpunkte gesetzt.

Die Challenge, also Herausforderung, besteht aus dem Vierteiler Nobis Printencross (11. Februar), der dreiteiligen Bahnlaufserie (1. April, 16. und 31. Mai), dem Herbstlauf (15. Oktober) und dem Winterlauf (3. Dezember). Der Reiz besteht aus der Laufkombination Cross, Bahn und Straße/Wald. Die Leistungen bei diesen Wettbewerben lassen sich im Grunde nicht vergleichen. „Da in unseren Veranstaltungen aber fast alle läuferischen Herausforderungen abgedeckt werden, suchen wir im Rahmen der ATG-Laufchallenge die vielseitigsten Läufer und Läuferinnen der Region“, lockt Günter Drießen den sportlichen Ehrgeiz.

Daneben hat die ATG aber noch ein weiteres Bonbon kreiert: Ab dem 1. Februar kann man sich die Startplätze für alle Laufwettbewerbe sichern – auch für den Herbstlauf und vor allem für den Winterlauf. Gerade der ist in den letzten Jahren meist in wenigen Stunden ausgebucht gewesen. Die beiden neuen Pakete sorgen für die schnellsten Melder in diesem Punkt deutlich für Entschleunigung: Bei Paket 1 zahlt man bei der Anmeldung einmal 45 Euro, man kann sechs Mal laufen und ist für alle Wettbewerbe fest angemeldet. Dies gilt aber nur für die ersten 150 Anmeldungen.

Wer die Bahnläufe nicht mitmachen möchte, kann sich – auch ab 1. Februar – für Paket 2 entscheiden. Die ersten 500 können bei der Anmeldung 30 Euro zahlen und sich so Startplätze für Herbst- und Winterlauf sichern. Im Gegensatz zu 2016 handelt es sich nicht um eine Option auf den Startplatz, sondern um eine automatische Anmeldung.

Allzu großen Respekt sollte man nicht vor den Bahnläufen haben, denn hier kann sich jeder nach eigener Einschätzung anmelden. Die Distanzen betragen 10.000, 5000 und 3000 Meter, niemand sollte sich überfordern. „Während des Laufs werden die Zeiten zugerufen, und unsere Spitzenläufer stehen nach den Rennen für Tipps und Fragen bereit“, verspricht der Leichtathletik-Chef und meint: „Eine ideale Standortbestimmung im Frühjahr.“ Für alle, die sich von Väterchen Frost nicht das Laufen haben vermiesen lassen.

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