Startschuss zum 48. Kleingartenwettbewerb
In der Dauergartenanlage „Branderhof”, dem Vorjahressieger des Wanderpreises der Stadt Aachen, erfolgte am Samstagmittag, im Beisein von OB Marcel Philipp, der Startschuss zum 48. Kleingartenwettbewerb, an dem sich 33 Anlagen beteiligen. Foto: Martin Ratajczak
Die neue Vorsitzende der gastgebenden Anlage, Sabine Miethe, hieß die zahlreichen Gäste und Gartenfreunde herzlich willkommen. Ihren ersten großen öffentlichen Auftritt hat sie, nachdem das Lampenfieber rasch verflogen war, gut überstanden. „Ich hoffe, dass in diesem Jahr wieder der Beste gewinnen wird”, gab sie zu verstehen.
Heijo Plum, Vorsitzender des Stadtverbandes Aachen der Familiengärtner, stellte in seiner Rede das Kleingartenwesen, aber auch die Migration und Integration, in den Mittelpunkt. Der Wohlstand einer Gesellschaft sei an der Quantität des Stadtgrüns messbar. Kleingartenflächen würden zur Erhöhung der Qualität des menschlichen Lebensraumes beitragen, ohne dass dazu zusätzliche staatliche Finanzaufwendungen erforderlich seien, so Plum. „Unsere Kleingärten sind ein fester Bestandteil des Grüns unserer Stadt Aachen.”
Plum wertete die Kleingartengeschichte als Kulturgeschichte, und dies in ureigenstem Sinn. Der Garten gehöre zu den ursprünglichsten Ausprägungen von Kultur, er sei eine moderne, demokratische Ausprägung des uralten Wunsches, ein abgegrenztes Stück Natur zu bebauen, zu pflegen und auch zu bewahren.
„Der Kleingarten verfolgt das Ziel, ein Paradies für alle zu verwirklichen”, meinte Heijo Plum, ehe er die Integration ansprach, zu der Aktualität, aber auch Brisanz gehöre. „Ein Brennpunkt, an dem ganz konkret mit den Problemen der Integration umgegangen werden muss, sind unsere Kleingartenanlagen”, hob er hervor. Kleingärten würden dafür eine Plattform bieten. Er stellte den neuerlichen Wettbewerb unter das Motto „Wir schaffen Raum für die Begegnung von Menschen mit unterschiedlicher Lebensgestaltung.”
OB Marcel Philipp lobte das stete Engagement Plums in Sachen Integration. Hier hätten die Kleingärtner eine gute Entwicklung genommen. „Das Erscheinungsbild der Qualität ist das Sahnehäubchen”, meinte Philipp.
Sabine Miethe sagte unserer Zeitung, sie sei erst ganz neu im Vorstandsamt, neu auch ihr Kleingarten. „Ich mache dieses Amt gerne, mir zur Seite steht Josefine Braun als Stellvertreterin.” Dieses engagierte „Damen-Duo” schmeißt der Laden am Branderhof. Sabine Miethe gestand, sie habe große Freude am Garten, in dem sie allein 16 verschiedene Sorten Kartoffeln angepflanzt hat. Und natürlich Gemüse und herrliche Blumen, schwärmte sie abschließend.
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Heijo Plum, Vorsitzender des Stadtverbandes Aachen der Familiengärtner, stellte in seiner Rede das Kleingartenwesen, aber auch die Migration und Integration, in den Mittelpunkt. Der Wohlstand einer Gesellschaft sei an der Quantität des Stadtgrüns messbar. Kleingartenflächen würden zur Erhöhung der Qualität des menschlichen Lebensraumes beitragen, ohne dass dazu zusätzliche staatliche Finanzaufwendungen erforderlich seien, so Plum. „Unsere Kleingärten sind ein fester Bestandteil des Grüns unserer Stadt Aachen.”
Plum wertete die Kleingartengeschichte als Kulturgeschichte, und dies in ureigenstem Sinn. Der Garten gehöre zu den ursprünglichsten Ausprägungen von Kultur, er sei eine moderne, demokratische Ausprägung des uralten Wunsches, ein abgegrenztes Stück Natur zu bebauen, zu pflegen und auch zu bewahren.
„Der Kleingarten verfolgt das Ziel, ein Paradies für alle zu verwirklichen”, meinte Heijo Plum, ehe er die Integration ansprach, zu der Aktualität, aber auch Brisanz gehöre. „Ein Brennpunkt, an dem ganz konkret mit den Problemen der Integration umgegangen werden muss, sind unsere Kleingartenanlagen”, hob er hervor. Kleingärten würden dafür eine Plattform bieten. Er stellte den neuerlichen Wettbewerb unter das Motto „Wir schaffen Raum für die Begegnung von Menschen mit unterschiedlicher Lebensgestaltung.”
OB Marcel Philipp lobte das stete Engagement Plums in Sachen Integration. Hier hätten die Kleingärtner eine gute Entwicklung genommen. „Das Erscheinungsbild der Qualität ist das Sahnehäubchen”, meinte Philipp.
Sabine Miethe sagte unserer Zeitung, sie sei erst ganz neu im Vorstandsamt, neu auch ihr Kleingarten. „Ich mache dieses Amt gerne, mir zur Seite steht Josefine Braun als Stellvertreterin.” Dieses engagierte „Damen-Duo” schmeißt der Laden am Branderhof. Sabine Miethe gestand, sie habe große Freude am Garten, in dem sie allein 16 verschiedene Sorten Kartoffeln angepflanzt hat. Und natürlich Gemüse und herrliche Blumen, schwärmte sie abschließend.








